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Globales Denken erfordert regionales Handeln.


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Nachhaltige Produkte: „Ressourcenschonung von Anfang an“

Schu¨lerwohnheim Rehau

Bild: Holzhochhaus aus Holz von Hier. Wände, Decken, Treppenaufgänge aus Kreuzlagenholz, Bodenbeläge aus heimischer B-Eiche, Fassaden aus heimscher Hobelware. Herkunftsnachweis siehe http://www.holz-von-hier.de unter Gebäude (Bild: HvH zur Verfügung gestellt).

Ressourcenschonung von Anfang an

Ressourcenschonung von Anfang an hat zwei wesentliche Aspekte:

  1.  Auswahl von Materialien mit möglichst geringem ökologischen Fußabdruck für Bauteile und Bauten.
  2.  Verwendung recyclingfähiger und wieder verwertbarer Produkte von Anfang an.

(1) Auswahl von Materialien mit möglichst geringem ökologischen Fußabdruck in den Vorketten für Bauteile und Bauten

Ressourcenschonung von Anfang an durch gezielte Materialauswahl. Produkte und Bauteile können oft aus diversen Materialien hergestellt werden. Die verschiedenen Materialien hinterlassen einen jeweils anderen ökologischen Fußabdruck. So werden schon bei Planung und Beschaffung Weichen gestellt, die den gesamten Lebenszyklus betreffen. Hier spielt vor allem der Baubereich eine wichtige Rolle, da er für den größten Teil des derzeitigen Ressourcenverbrauchs verantwortlich ist (Müller & Niebert, 2009; und vgl. EU Kommission in der EU-Leitinitiative „Ressourcenschonendes Europa“).

Bautätigkeiten verbrauchen aber nicht nur für Rohstoffgewinnung, Produktion und den Bau selbst Ressourcen, sondern auch für die Entsorgung nach Ablauf der Nutzungsphase. Die Entscheidung von heute beeinflusst damit auch die Ressourceninanspruchnahme künftiger Generationen.

Ein wichtiger Ansatzpunkte ist hier die gezielte Verwendung von Materialien mit geringen Umwelt-Rucksäcken. In aller Regel können hier nachwachsende Rohstoffe punkten. Aufgrund des Mengenpotenzials kommt hier dem Holz eine zentrale Bedeutung zu.

Einsatzmöglichkeiten hierfür gibt es zahllose. Im Hinblick auf die Ressourceninanspruchnahme für Gewinnung und Produktion spielt aber die Herkunft des Holzes und damit verbunden der ökologische Rucksack der Produkte eine entscheidende Rolle. Die Variante mit der besten Umweltbilanz ist die Verwendung von Holz mit möglichst geringer Transportbelastung, wie sie über Holz von Hier nachweisbar ist. Die gezielte Verwendung von Holz mit dem Zertifikat Holz von Hier stellt einen optimalen Beitrag zur Ressourcenschonung dar.

(2) Verwendung recyclingfähiger und wieder verwertbarer Produkte von Anfang an

Verwendung recyclingfähiger und wieder verwertbarer Produkte von Anfang an und Erhöhung der Recyclingquote nach Ende der Lebensphase. Ressourcenschonung fängt schon bei der Planung der zu beschaffenden Dinge oder beabsichtigten Bauvorhaben an.

Sie berücksichtigt nicht nur die Vorketten in der Herstellung des Produkts, sondern umfasst alle Aspekte von der Gewinnung der Rohstoffe an bis hin zu der faktischen Behandlung nach Ablauf von Gebrauch und Nutzung.

Ob ein Produkt bzw. Baustoff nach seiner Hauptnutzung wieder- oder weiterverwendet oder aber recycelt werden kann oder entsorgt werden muss, wird teilweise schon bei Einkauf und Beschaffung bestimmt. Dies gilt insbesondere für den Bereich Bauen.

Ein Anwendungsbeispiel hierfür sind Fenster. Hochwertige Fenster aus PVC, die vergleichbare Leistungen hinsichtlich Stabilität, Haltbarkeit und Dämmung erfüllen, wie gute Holzfenster, sind nicht nur in der Anschaffung nicht billiger, sondern verursachen nach der Nutzungsphase (übrigens erfordert eine möglichst lange Lebensdauer auch bei Kunststofffenstern eine regelmäßige Pflege!) erheblich höhere Kosten durch eine aufwändige Entsorgung. Die Recyclingmöglichkeiten für PVC in Europa sind noch sehr limitiert (aktuell umfassen sie etwa 3% der Produkte). Moderne Holz- oder Holzalufenster hingegen können nach ihrem Gebrauch in der Regel problemlos verwertet werden.

Recycling von Produkten und Verwendung von recycelten Produkten stellt heute immer noch die Ausnahme dar. Beim Einkauf lohnt sich jedoch, wo immer es geht, Recyclingprodukte einzusetzen, da diese neben dem ökologischen Aspekt den Vorzug haben, dass sie oft kostengünstiger sind. Bei Papier ist dies schon Standard, aber es gibt eine Reihe von weiteren Produkten, die bereits aus recycelten Rohstoffen hergestellt werden. Beim Thema Recyclingfähigkeit und Wiederverwertbarkeit der Produkte schneidet das Material Holz optimal ab.

 


Die gemeinnützige Initiative Holz von Hier, mit dem gleichnamigen Klima- und Umweltlabel HOLZ VON HIER, hat das Ziel einen Beitrag zu Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie regionaler Wertschöpfung und Verbraucherschutz zu leisten. Das geht, neben politischen Vorgaben, nur über Information und nachhaltige Produkte. Wie Sie das unterstützen können, wie wir gemeinsam hier viel bewegen können und die Ziele ganz konkret umsetzen können erfahren Sie unter „aktiv werden“ bei http://www.holz-von-hier.de


                           

Dieser Beitrag wurde für HOLZ VON HIER verfasst von G. Bruckner und P. Strohmeier.
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Nachnutzung: „Recycelbarer Produkte sollte jede Bauplanung berücksichtigen“

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Bild. Kaskadennutzung ist vor allem beim Baustoff Holz bereits heute gängig. (Bild: HvH zur Verfügung gestellt).

Einsatz Recycelbarer Produkte und Kaskadennutzung sollte heute Bestandteil jeder Bauplanung sein

Recycelbare Produkte sind immer mehr gefragt und wiederverwertbare, recycelbare Produkte sparen Geld! Recycelbare Produkte sind immer mehr gefragt, sie senken bei der Nachnutzung dauerhaft auch die Annahmepreise. Frühere „Abfallstoffe“ werden so zu wertvollen „Sekundärrohstoffen“.

Der BDE schreibt, dass die geforderte Erhöhung der Recyclingquote kein Selbstzweck sei, sondern „nationales Erfordernis“, denn die deutsche Industrie sei aufgrund der sich „weltweit dramatisch verknappenden Primärrohstoffvorkommen“ auf eine effektive Kreislaufwirtschaft angewiesen, um auch künftig auf hohem Niveau produzieren zu können.

„Kaskadennutzung“. Ein viel diskutierter Weg ist heute die Kaskadennutzung bzw. Mehrfachnutzung und bedeutet mehr als einfaches Recycling. Unter Kaskadennutzung wird die Nutzung eines Rohstoffs über mehrere Stufen bezeichnet. Auf diese Weise wird eine nachhaltige und effektive Nutzung sowie eine Einsparung beim Einsatz von Rohstoffen erreicht werden, Rohstoffe oder daraus hergestellte Produkte werden so lange wie möglich im Wirtschaftssystem genutzt. Die Kaskadennutzung wird sowohl in der Petrochemie wie auch bei der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen diskutiert. Bereits etablierte Beispiele für Kaskadennutzung sind vor allem beim Rohstoff Holz bereist heute gängig und umfassen etablierte sowie neuartige Recyclingketten oder die Nutzung von Ersatzbrennstoffen zur Energiegewinnung. So ist Altholz der Kategorien A-I und A-II ist bereits heute kein Abfallstoff mehr, sondern erzielt gute Preise und ist europaweit zum wertvollen und gefragten Sekundärrohstoff geworden.

Kommunen sollten wirtschaftlich gesehen immer mehr Interesse daran haben Müll zu vermeiden. Je besser ein Produkt recycelbar ist, umso geringer sind anfallende Kosten für die Kommunen im Nachhinein. Mit manchen Materialien (z.B. Altholz, Metalle, Stahl, Glas usw) lässt sich bereits heute und zukünftig noch mehr Gewinn erzielen, wohingegen andere Matrialien (z.B. Verbundmaterialien, Kunststoffe usw.) richtig hohe Kosten für die öffentliche Hand und damit für uns alle in Form der Müllgebühren verursachen.

 


Die gemeinnützige Initiative Holz von Hier, mit dem gleichnamigen Klima- und Umweltlabel HOLZ VON HIER, hat das Ziel einen Beitrag zu Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie regionaler Wertschöpfung und Verbraucherschutz zu leisten. Das geht, neben politischen Vorgaben, nur über Information und nachhaltige Produkte. Wie Sie das unterstützen können, wie wir gemeinsam hier viel bewegen können und die Ziele ganz konkret umsetzen können erfahren Sie unter „aktiv werden“ bei http://www.holz-von-hier.de


Dieser Beitrag wurde für HOLZ VON HIER verfasst von G. Bruckner und P. Strohmeier. 


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Nachnutzung: „Probleme mit Materialien/Produkten End-of-Use“

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Bild. Müll kennt keine Grenzen. Mülltourismus innerhalb der EU und auch nach außen, verschlechtert die Klima- und Umweltbilanz im Lebensweg von Produkten deutich. (Bild: gekauft photocase, B&S)

Probleme mit Materialien/Produkten End-of-Use

Viele der in Bau heute verwendeten Materialien oder Produkte können nach Ende der Nutzungsphase nur noch entsorgt werden. Dabei ist ein Entsorgungsweg in Deponien möglicherweise grundwasserbelastend und ein Entsorgungsweg in Müllverbrennungsanlagen möglicherweise mit gefährlichen Luftemissionen verbunden (z.B Dioxine).

Einige Stoffe können heute nur deponiert werden, wobei hier aber eigentlich wissenschaftlich und über fehlende Langzeitversuche noch unklar ist welche Gefährdungspotentiale hierbei für Umwelt und Gesundheit überhaupt entstehen, sie werden sozusagen „blind“ deponiert. Materialien die sich in der Deponie „inert“ verhalten sind dabei ein geringeres Problem als Materialien die sich nicht inert verhalten oder die ein dauerhaftes Risiko in der Deponie darstellen. Bei der Deponierung entsteht zudem noch, neben dem Flächenverbrauch,  ein dauerhaftes Risiko (Deponiebrände, Deponielecks usw.), weshalb die EU zunehmend auf Deponierung verzichten will und Deutschland hier mit der deutschen Deponieverordnung noch ein Stück weiter gegangen ist.

Bei vielen Materialien führt dies jedoch zu einem regelrechten Mülltourismus und viele Materialien verursachen allein durch die zunehmenden Transporte in dem Bereich sowie durch die volkswirtschaftlich gesehen hohen Entsorgungskosten bedeutende Probleme.

Umweltschädigungen treten dabei auch umso eher auf, je mehr das Material nicht in deutschen oder europäischen Deponien oder MVA entsorgt wird, mit ihren vergleichsweise sehr hohen Anforderungen oder Auflagen.

Die Abfallverwertung und Recycling in privater Hand

Man muss immer wieder betonen: das Entsorgungsproblem fängt am Anfang an, beim Einsatz der Baustofe und Materialien. Hier haben es öffentliche und private Bauträger und Bauherren auch die Entsorgungsthematik noch selbst in der Hand . Am Ende der Kette bei der Nachnutzung ist der Einfluss von Kommunen und Privaten Bauherren kaum bzw. nicht mehr gegeben, denn Anbfallverwertung und Recycling sind in Deutschland und Europa heute großteils in privater Hand. Die Entsorgungsgebühren von morgen basieren wesentlich darauf, was wir an Material heute verbauen.

Die Abfallverwertung und Recycling ist nahezu Europaweit und auch in Deutschland quasi in privater Hand. Einige Fakten:

  • Etwa 60% der Kommunen beauftragen heute Privatunternehmen mit der Abfallentsorgung, v.a. in ländlichen Regionen, in Flächenländern wie Bayern, Baden-Württemberg u.a. ist der Anteil bei 70-90% (wissen-spiegel.de).
  • Private Unternehmen betreiben 85% der Sortier-/Aufbereitungsanlagen (BDE, 2010). Von den 69 dt.
  • Müllverbrennungsanlagen(MVA) laufen 48 unter kommunaler Beteiligung.
  • Gewerbemüll gelangt kaum in die MVA (ca. 10%). Müll belastet immer die kommunalen Kassen, auch wenn Kommunen bei Anlagen beteiligt sind und diese mit auslasten wollen.
  • Laut Eurostat (2012) fallen in Deutschland jährlich etwa 368 Mio. Tonnen Abfall an. Der Großteil davon sind „Mineral and solidified wastes“ mineralische und getrennte Abfälle (inklusive Bauabbruch) für die Müllverbrennung und Deponie (269 Mio. t).
  • Bei Recycling liegt Deutschland mit ca. 37 Mio. t/Jahr und einer Landesrecyclingquote von ca. 10% im unteren europäischen Mittelfeld.
  • Entsorgung in Müllverbrennungsanlagen (MVA) und Deponien (MBA) ist teilsweise noch in öffentlicher Hand (z.B. Zweckverbände der Kommunen).
  • Die Annahmepreise in MVA liegen je nach Standort bei 55 bis 220 €/t Müll (prognos, 2009; EUWID, 2010; mittlerer „Müllwert“ in Dt.: 130.
  • Das Preisgefälle bewirkt eine Verlagerung auf die billigsten Anlagen, mit zusätzlichen Umweltbelastungen durch Verkehr.
  • Die Kapazität der deutschen Deponien (MBA, MA, MBS/MPS zur Abfallbehandlung nach 30. BImSchV, der Deponieverordnung und dem Anhang 23 zur Abwasserverordnung) betrug 2008 ca. 5,6 Mio. t/a und wird (Schließungen) für 2015 auf 4,8 Mio. t/a geschätzt.
  • Außer Bayern und Baden-Württemberg, die nur 2 Deponien mit geringer Kapazität haben, liegen die MBA Kapazitäten v.a. im Nord-Ost-deutschen Raum (vgl. div. Veröff. UBA, prognos, Euwid u.a.).
  • Das heißt nahezu alle Abfallstoffe und Bauabbruchabfälle die nur deponiert werden können, müssen von Süddeutschland nach Nord-Ost-Deutschland oder nach außerhalb Deutschlands transportiert werden.
  • Etwa 21% der deutschen MBA-Anlagen werden von privaten Unternehmen betrieben, 35% von PPP-Gesellschaften und 44% von der öffentlichen Hand (prognos).
  • Die Annahmepreise in MBA liegen je nach Standort bei 70 bis 230 Euro/Tonne Müll (prognos, 2008; EUWID, 2010; Mittlerer „MBA-Müllwert“ in Deutschland: >120 €/t).
  • Auch hier kommt es aufgrund von Lage und Preisgefälle zu höheren Entsorgungstransporten von Süd nach Nord und West nach Ost.
  • Ersatzbrennstoffverwertung (EBS) Abfälle können auch in Ersatzbrennstoffanlagen (EBS) genutzt werden, wie Zement-/Kalkwerke, Braunkohle-/Steinkohleanlagen.
  • EBS Kapazitäten lagen 2008 bei ca. 3,7 Mio. t/a (Zement-/Kalkwerke 41%, Kraftwerke 38%, Braunkohle-KW 14%, Steinkohle-KW 7%), mit stark steigender Tendenz (in Szenarios 4,9 bis 9,2 Mio. t/a im Jahr 2020).
  • Hauptkapazitäten liegen in N-W-O-Deutschland. Bereits heute wird eine defizitäre Auslastung der EBS vorhergesagt, die durch Importe gedeckt werden soll.
  • Bis 2015 werden 91% der Anlagen privat sein, 3% öffentlich >4% PPP.
  • Annahmepreise in EBS liegen bei 20 – 120 €/t (prognos 2008; mittlerer Wert: ca. 80 €/t).
  • Auch hier kommt es aufgrund von Lage und Preisgefälle zu höheren Entsorgungstransporten von Süd nach Nord und West nach Ost.

 


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Nachnutzung: „EU Abfallhierarchie“

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Bild: Altholz aus Scheunenabbruch. Altholz ist heute schon lage kein „Abfall“ mehr sondern gefragter Sekundärrohstoff, der in Europa nahezu vollstänig recycelt, wiederverwertet oder als Ersatzbrennstoff für Öl und Gas in Biomasseheizanlagen verwertet wird. (Bild: B&S)

Die EU Abfallhierarchie basiert auf: Vermeidung > Reuse > Recycling > Verwertung > Entsorgung/Deponie.

Gemäß EU-Vorgaben besteht folgende Abfallhierarchie, die allen Rechtsvorschriften und politischen Maßnahmen im Bereich der Abfallvermeidung und -bewirtschaftung als Prioritätenfolge zugrunde liegt: Abfallvermeidung, Reuse, Recycling, Verwertung, Beseitigung/Entsorgung.

(1) Abfallvermeidung hat oberste Priorität und hierzu gehört in der EU auch das Verbot von umweltgefährdenden Stoffen.

(2) Reuse oder Wiederverwendung bedeutet eine erneute Nutzung des Produktes (z.B. Pfandflasche, Second-Hand-Use), sie umfasst in der EU auch die Vorbereitung zur Wiederverwendung.

(3) Recycling ist in der Regel bezogen auf die stoffliche Verwertung und wird definiert als „jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden. Es schließt die Aufbereitung organischer Materialien ein, aber nicht die energetische Verwertung und die Aufbereitung zu Materialien, die für die Verwendung als Brennstoff oder zur Verfüllung bestimmt sind“ (§ 3 Abs. 25 deutsches Kreislaufwirtschaftsgesetz). Gesetzlich wird erst von „Recycling“ gesprochen, wenn der Rohstoff zuvor als „Abfall“ einzustufen war. Das heist definierte Abfallstoffströme oder Teile davon werden aufbereitet, um daraus wieder vermarktungsfähige Sekundärrohstoffe oder Sekundärbrennstoffe zu gewinnen. (a) Beim Upcycling werden aus Abfallstoffen eines Prozesses hochwertigere Produkte hergestellt. (b) Beim Downcycling, wird nicht mehr die ursprüngliche Qualität oder deren Verarbeitbarkeit erreicht wie bei der Primärherstellung vor dem Recyclingprozess. Die meisten Prozesse sind Downcyclingprozesse.

(4) Verwertung bezeichnet in der Regel eine energetische Verwertung, wobei hier Stoffe verbrannt werden, mit dem alleinigen Ziel der Energiegewinnung. Die Stroffe werden direkt als Ersatzbrennstoff für Öl oder Gas genutzt.

(5) Beseitigung/Entsorgung erfolgt als Entsorgung auf der Deponie oder Verbrennung in der MVA (Müllverbrennung, Abfallverbrennung, thermische Abfallbehandlung). Auch die Verbrennung in der MVA liefert eine elektrische Energieumwandlung aus dem Heißdampf der Verbrennung, jedoch mit hohen Umwandlungsverlusten. Hier kann nicht von Ersatzbrennstoff für Öl oder Gas gesprochen werden.

Die EU-“Abfall Hierarchie“ gilt auch als Leitplanke für die Berwertung innerhalb der Produkt-Umwelt-Ampel im Faktor Nachnutzung.

 


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Ressourcen: „Ansätze zur Bestimmung des quantitativen Ressourcenverbrauches von Produkten“

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Bild: Palmölplantage in Asien (Thailand). Palmöl hat wohl einen der schlechtesten ökologischen Fussabdrücke aller Bioressourcen. (Bild: B&S).

Ansätze zur Bestimmung des Quantitativen Ressourcenverbrauches von Produkten.

Es existieren verschiedene Ansätze um die Frage der Ressourcennutzung zu bewerten, die sich jedoch alle auf quantitative Aspekte des Ressourcenverbrauches beziehen:

(1) ADP (Abiotic Depletion Potential)

ADP wird ausgedrückt in kg Sb-Äquivalent und stammt aus Ökobilanzen. ADP trifft eine Aussage über die verbrauchten Ressourcen in Form von Elementen (also z.B. Kupfer, Eisen, Silizium etc.). Es bewertet die Menge an für die Herstellung des Produktes verwendeten verschiedenen Materialien bezogen auf die verfügbaren Reserven dieser Materialien. Dabei werden die Materialien jeweils auf das Element Antimon (Sb) als Äquivalent bezogen. Vorteil ist eine (theoretische) Vergleichbarkeit verschiedener Produkte. Den Ressourcenverbrauch allein auf ADP-Werte zu stützen, war für die Produktumweltampel (APP zum download unter http://www.holz-von-hier.de) dennoch nicht sinnvoll, denn erstens sind hier zu wenige Daten aus EPD verfügbar und einzelne Produkte unterscheiden sich dabei kaum, was jedoch auf grundlegenden problematischen systemimmaneten Aspekten von EDP basieren könnte. Zweitens ist hier sind oft unklar, wo der Stoffstrom beginnt. Wenn zum Beispiel eine EPD für Bauelemente aus Beton die Eingangsmaterialien für Kalk, Sand, Gips angibt, ist das eine andere Eingangsvoraussetzung als eine EPD, die als Eingangsmaterial für ein Kunststoffprodukt PE-Granulat angibt, da dies an sehr unterschiedlichen Stellen im jeweiligen Stoffstrom ansetzt und nicht vergleichbar am Anfang. Drittens und am wichtigsten ist jedoch, dass ADP nur quantitative Aspekte berücksichtigt und qualitative Aspekte nicht bewertet werden. Es macht jedoch einen Unterschied, ob eine erneuerbare Ressource wie Holz oder eine endliche Ressource wie Öl oder Erze benötigt wird oder wie das Material gewonnen wurde (nahchaltig oder raubbau). Entscheidend ist auch die geografische Verteilung, also ob eine Ressource ubiquitär vorkommt oder nur konzentriert an wenigen Orten der Welt, die ggf. eventuell auch noch in Krisenregionen liegen.

(2) MIPS (Materialintensität pro Serviceeinheit)

MIPS des Wuppertal Institutes geben an, wieviel Ressourcen für ein Produkt eingesetzt werden. Dabei werden die Ressourcenverbräuche an der Grenze ihrer Entnahme aus der Natur berechnet (biotisches oder nachwachsendes Rohmaterial, abiotisches oder nicht nachwachsendes Rohmaterial), ausgedrückt duch in der Natur bewegten Tonnen. MIPS erfasst oder bewertet jedoch nicht die Emissionen oder Outputs eines Produkts oder einer Produktion sondern nur die Inputs, diese allerdings in erweiterter Form (z.B. auch Bodenbewegungen inklusieve Erosion). Aus diesem Grund ist MIPS nicht vergleichbar mit anderen Ansätzen (z.B. ADP) und sie sind sehr spezifisch auf eine bestimmte Region zugeschnitten. Verfügbare Werte liegen in der Regel für davon abweichende Regionen oder gar auf globaler Ebene nicht vor. Daher ermöglicht das MIPS Konzept keine vergleichende Aussage nach unterschiedlichen Herkünften, wie sie für die Umweltampel wichtig ist.

(3) DMC/GDP (Inländischer Materialverbrauch pro Bruttoinlandsprdukt)

DMC/GDP als Maß für die Effizienz im Sinne der Wertschöpfung, die aus einer gegebenen Materialmenge gezogen wird. DMC (inländische Materialverbrauch: Domestic Material Consumption) beschreibt die Gesamtentnahme an direkt verwertetem Material in einer Volkswirtschaft. Er ist definiert als die jährliche Menge an Rohmaterial, die aus dem inländischen Hoheitsgebiet entnommen wird, zuzüglich aller physischen Einfuhren abzüglich aller physischen Ausfuhren. Der DMC (domestic material consumption) in Verbindung mit dem Bruttoinlandsprodukt (GDP = gross domestic product) werden verbreitet als Indikator für die „Ressourceneffizienzwerte“ von Ländern genutzt.

(4) Ecological footprint

Ecological footprint gilt als Maß für den Flächenverbrauch, der mit einem bestimmten Produkt oder einer Verhaltensweise verbunden ist. Insbesondere die scheinbar leichte Vergleichbarkeit (Flächenbedarf je Produkt oder Konsumverhalten) macht eine Anwendung reizvoll. Allerdings hat sich bei der Anlayse der verfügbaren Datenquellen gezeigt, dass keine für die Umweltampel nutzbaren produktbezogenen Informationen vorhanden sind. Die Methodik und Berechnungsweisen des ecological footprint sind zudem nicht transparent und ersichtlich. Zudem sind die Aussagen hieraus wiederum mit keinem anderen Ansatz vergleichbar.

 


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Ressourcen: „Einschätzung der qualitativen Ressourcenverfügbarkeit“

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Bild: Rundholz aus nachhhaltiger heimischer Forstwirtschaft im heimischen Sägewerk, daraus wird Schnittholz mit dem Klima- und Umweltlabel Holz von Hier. (Bild: HvH)

Einschätzung der qualitativen Ressourcenverfügbarkeit durch einen innovativen neuen Faktor: „RMA Faktor“

Um die Ressourcenverfügbarkeit von Materialien einschätzen zu können sind (1) quantitative und (2) qualitative Faktoren wichtig. Für die Umweltkommunikation in den Umweltkomunikationstools „Produktumweltampel“ (gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt) und „Holzinfomeile“ (gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung) der gemeinnützigen Initiative Holz von Hier wurde neben den üblichen quantitativen Aspekten bei der Betrachtung von Ressoucren (selten/häufig) auch ein wesentlicher Fokus auf qualitative Aspekte der Ressourcenverfügbarkeit gelegt (nachwachsend /endlich, ubiquitär/konzentriert). Hier wurde unter anderem auch ein innovativer Faktor RMA – Raw Material Availabilty entwickelt der diesen Aspekt abbilden kann.

Die Rohstoffverfügbarkeit ist für die Umweltwirkung von Produkten einer der essentiellen Faktoren

Die Rohstoffverfügbarkeit ist für die Umweltwirkung von Produkten einer der essentiellen Faktoren, der jedoch, so scheint es, heute vielfach unterschätzt wird. Dies spiegelt sich darin, dass die genannten Faktoren in der Abschätzung der Rohstoffverfügbarkeit bei etablierten Bewertungsansätzen noch kaum eine Rolle spielen. Diese qualitativen Faktoren können aber für die Rohstofverfügbarkeit entscheidender sein oder werden als quantitative Faktoren. Dabei ist folgendes wichtig:(1) Häufigkeit bzw. Verbreitung,(2) Streatching durch Recycling, (3) uquitäre oder konzentrierte Vorkommen.

(1) Wie ist die Häufigkeit bzw. Verbreitung der Rohstoffe weltweit?

Ein Leitartikel von Nature Geo Science aus dem Jahr 2013 titelt: „Metals for a low-carbon society“ (Metalle für die Kohlenstoffarme Gesellschaft) und postuliert, dass die Energiewende möglicherweise nur den Verbrauch einer nicht erneuerbaren Ressource (fossile Brennstoffe) durch den Verbrauch einer anderen nicht erneuerbaren Ressource (Mineralien) ersetzt.

Beispielsweise sind einige für Zukunftstechnologien bedeutsame Metalle auf politisch oder geologisch instabile Länder verteilt. Für die Herstellung von Elektrofahrzeugen, Brennstoffzellen, Windkraft und Photovoltaikanlagen sind seltene Metalle wie Lithium, Indium, Neodym, Tantal und andere heute noch essentiell. Für die Herstellung von Kommunikationstechnologien sind es Coltan und andere.

Auch in vielen Bauprodukten werden vergleichsweise sehr regional konzentriert vorkommende Erze und Mineralien eingesetzt. Diese seltenen Metalle kommen nur in wenigen Ländern der Welt vor.

Die Marktmacht dieser wenigen Anbieterregionen ist heute bereits enorm und wird noch weiter steigen. Eine Erschöpfung der eigentlichen Rohstoffvorkommen ist bei Metallen, denen Studien einen steigenden Bedarf voraussagen, bis auf wenige Ausnahmen nicht einfach absehbar.

Dagegen ist eine Versorgungsknappheit aufgrund der regionalen Verteilung der Rohstoffvorkommen sehr wahrscheinlich. Denn diese Vorkommen seltener Erze und Mineralien konzentrieren sich im wesentlichen auf China, Südafrika und Südamerika.

Die Konzentration der Metalle auf diese Länder ist aus vielen Gründen problematisch. Rohstoffreiche aber politisch instabile Länder können, wie z.B. im Falle der Coltan Vorkommen im Kongo, in schwere Konflikte gestürzt werden, was nicht nur erhebliche Auswirkungen für Umwelt und Bevölkerung hat, sondern die Rohstoffproduktion zum Erliegen bringen kann.

Länder, deren eigener Bedarf an Rohstoffen stetig wächst, könnten sich zum Stopp der Rohstoffexporte veranlasst sehen, um die heimische Nachfrage zu befriedigen, beispielsweise China. Solche Rohstoffe könnten auch als politisches Druckmittel eingesetzt werden und Länder, deren Infrastruktur Umweltkatastrophen kaum standzuhalten kann, bergen erhebliches Risiko. Zudem können (werden) Spekulationsgeschäfte diese Knappheit noch verstärken.

Neuartige Rohstofffonds „Exchange Traded Funds“ stellen einen zusätzlichen Preistreiber dar. Diese Fonds, die mit tatsächlichen Rohstoffen hinterlegt sind, führen neben dem steigenden Bedarf durch Technologien zu einer zusätzlichen Nachfrage. Gerade in Zeiten von Inflationsängsten werden Anleger bevorzugt in solche Sachwerte anlegen, was Rohstoffe weiter verknappen könnte.

Dieser also bereits heute absehbaren Versorgungsknappheit bei einigen Rohstoffen, vor allem Erzen und bestimmten Mineralien, können Länder ohne Vorkommen nur durch verstärkte Wiederverwertung und der Austauschbarkeit der Materialien bereits im Produktdesign entgegen wirken.

(2) Lässt sich die Verfügbarkeit der Rohstoffe durch Recycling strecken?

Wie recyclingfähig beim heutigen Stand der Technk sind die Rohstoffe bzw die aus ihnen gefertigten Produkte? Einige Erze und Mineralien sind zwar vom Volumen her knapp, sie werden jedoch seit langem weltweit in Kreisläufen geführt.

Beispielsweise wird geschätzt, dass etwa 80% des Aluminiums bereits in solchen Recyclingkreisläufen geführt wird. Dennoch ist auch bei solchen Materialien trotz hoher Recyclingquoten der Verlust durch „Zerstäubung“, also feinste Verteilung in die Umwelt, eine Gefahr.

Produkte die Anteile an solchen Metallen enthalten und als in der Praxis „nicht recyclingfähig“ eingestuft werden, müssten eigentlich mit Blick auf die Rohstoffverfügbarkeit als sehr negativ bewertet werden, obwohl der Rohstoff an sich prinzipiell recyclingfähig ist. So wird beispielsweise in einer Ökobilanz (EPD) für „Fassadenbleche aus Aluminium-Metall“ mit einem Aluminiumanteil von 97%, 3% Klebstoff (Polyamid) sowie einer Kunststoff-Schutzfolie gegen die Korrosion mit <1% für das Produkt als Nachnutzung die Deponie Deponieklasse angegeben (!) aufgrund der PVC-Beschichtung. Das ist aus Ressourcensicht sehr negativ.

Viele Produkte mit sehr geringen Mengen an Aluminium führen in der Masse zu einem enormen Verlust dieses seltenen Rohstoffes, weil das solchermaßen feinst verteilte „Spread“-Aluminium nicht recycelt werden kann. Beispiel für solche Massenprodukte sind Faserzement-Fassadenpanelen (Aluminiumhydroxidanteil 3-7 %), Porenbeton (Aluminiumanteil 0,05-0,1%), Ytong Steine (Alu: 0,05-0,15%).

(3) Sind die Rohstoffe uquitär oder konzentriert auf der Welt vorhanden?

Selbst die Feststellung welcher Rohstoff beispielsweise ubiquitär, also ein in großer Menge in nahezu jedem Land der Welt vorkommt, ist oft nicht einfach zu beantworten.

Beispielsweise ist „Sand“ an sich ubiquitär, als „Bausand“ wird aber eine ganz spezielle Form von „Sand“ gebraucht, die durchaus nicht überall auf der Welt in der entsprechend benötigten Qualität und Menge vorkommt und deshalb teilweise in bestimmten Weltregionen bereits knapp wird. Durch das weltweite Bevölkerungs- und Städtewachstum und die damit verbundene Bautätigkeit besteht eine enorme Nachfrage nach speziellen Sanden, deren natürliche Vorkommen zunehmend zur Neige gehen.

Der Dokumentarfilm „Sand Wars“ zeigt die Auswirkungen dieses Bausandmangels. Auch die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen sowohl des legalen als auch illegalen Sandabbaues und -handels sind beachtlich. In Indien gehören Berichte über illegalen Sandabbau zu den Alltagsnachrichten. Das Emirat Dubai hat zwar viel Sand, doch dieser hat nicht die Eigenschaften, die einen guten Bausand auszeichnen. Stattdessen wurde für die zahlreichen Bauvorhaben Sand aus dem Meer verwendet. Weil diese Vorkommen mittlerweile nahezu erschöpft sind, importiert Dubai Bausand aus Australien. (Infos aus: Christoph Hein: Singapur hortet Sand. FAZ, 2007; Strände in Gefahr? arte Future; The Times of India; Das harte Geschäft mit Sand. ORF.at news, 2014).


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Ressourcen: „Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen ist überlebensnotwendig“

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Bild: Abwärme. Ressourcenverschwendung ist nicht nachhaltig. Ungenutzte Abwärme ist einer von vielen Aspekten für unsere heutige Ressourcenverschwendung. (Bild: gekauft, photocase, B&S).

Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Effizienz im Ressourcenverbrauch werden überlebensnotwendig.

„Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz darf nicht erst am Ende der Nutzungsphase beim Recycling ein Thema sein. Ressourcenschonung von Anfang an, im gesamten Stoffstrom wird immer wichtiger“ (Holz von Hier).

Die Weltwirtschaft ist auf Energie und Rohstoffe angewiesen. Der nachhaltige Umgang damit wird immer essentieller für die Umwelt, alle Menschen und die Wirtschaft selbst. Gleichzeitig müssen überlebensnotwendige Güter wie Klima, Wasser, Boden und Biodiversität geschützt werden. Weltweite Verteilungskämpfe um Rohstoffe, Wasser, Lebensmittel und Energie werden zunehmen, wenn die Weltgemeinschaft nicht gemeinsam handelt.

Weltweit wurden im Jahr 2009 über 68 Mrd. Tonnen an Rohstoffen eingesetzt, rund ein Drittel (!) mehr als noch im Jahr 2000 (ca. 50 Mrd. Tonnen), zwei Drittel mehr als im Jahr 1990 (ca. 42 Mrd. Tonnen) und etwa doppelt so viel wie Ende der 1970er Jahre (Krausmann et al., 2009, vgl. Abb. 1).

Die ineffiziente Verwendung von Ressourcen ist heute höher denn je. Der World Business Council on Sustainable Development schätzt, dass bis 2050 die weltweite Ressourceneffizienz 4 – 10 fach erhöht werden müsste und dass bis 2020 erhebliche Verbesserungen notwendig sind (EU Kommission 2011, Fahrplan für ressourcenschonendes Europa).

Natürliche Ressourcen sind Wasser, Luft, Boden, Biodiversität sowie biogene und abiotische Rohstoffe. Die wichtigsten abiotischen Rohstoffe lassen sich unterteilen in fossile Energie, Erze, Industriemineralien und Baumineralien.

Laut EU Kommission machen die Bereiche Gebäude, Mobilität und Ernährung zusammen 70-80% des Ressourcenverbrauches in Europa aus.

 


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