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Baumartensteckbrief – Speierling

Speierling-Header

 

Speierling (Sorbus domestica) – Überblick

Verwendung: Leider meist kaum verwendet. Wäre potentiell sehr gut verwendbar als Schnittholz, Furnier für Möbel und Innenausbau, Interieur, Drechslerware, sonstiges.

Holzeigenschaften: Holz feinfaserig, hart, fest, sehr zäh, elastisch, besitzt eines der höchsten spezifischen Gewichte der europäischen Baumarten, schwindet stärker und zeigt Neigung zu verwerfen und reißen, gut getrocknet besitzt es aber sehr gutes Stehvermögen und ist gut bearbeitbar.

Vorkommen: Mittelmeerraum, Balkan, Krim, Türkei, bis Nordafrika, kommt aber auch in Mitteleuropa in Tieflagen vor  (spätfrostempfindlich). Dennoch: immer Herkunftsnachweise von Holz von Hier nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Der Speierling ist ein bis zu 25 m hoher Baum mit bis zu 1,3 m Stammdurchmesser. Das Alter kann 200 bis 400 Jahre erreichen. Im Freistand ist die Krone weit ausladend und oft breiter als hoch. Die Rinde ist erst glatt und grau, früh beginnt die Bildung einer graubraunen, fein gefelderten Borke, manchmal sehr ähnlich zu gleich alten Eichen. Junge Triebe sind anfangs weiß behaart, später verkahlend und olivgrün bis rötlich-braun. Große, längliche Korkwarzen sind deutlich zu erkennen. Die Winterknospen sind länglich, zugespitzt, bis zu 15 mm lang, klebrig und an den Triebspitzen leicht behaart. Die Laubblätter ähneln denen der Vogelbeere, es sind wechselständige, unpaarige Fiederblätter mit gelber Herbstfärbung. Die weißen Blüten stehen in reichblütigen, halbkugeligen Doldenrispen. Deutlich unterscheiden sich Speierling und Vogelbeere jedoch durch ihre Früchte. Der Speierling trägt birnenförmige, rotwangige Apfelfrüchtchen. Diese sind essbar, manchmal auch erst nach einer kurzen Lagerung, wenn sie weich und süß sind. Die Keimung aus den Samen erfolgt erst, wenn das Fruchtfleisch vollständig entfernt wurde, d.h. in der Natur nach der Darmpassage bei Vögeln.

Standortpräferenzen

Die südeuropäisch-submediterrane Mischbaumart ist in Mitteleuropa an ihrer Arealnordgrenze. Der Speierling kommt im Mittelmeerraum, in Frankreich, auf dem Balkan, der Krim, in der Nordtürkei und in Teilen Nordafrikas vor. In Mitteleuropa besitzt sie ein von Natur aus seltenes Vorkommen im Traubeneichen-Hainbuchenwald und Flaumeichenwald. Er ist beschränkt auf kolline Lagen bis in eine Höhe von 500 m. Der sehr spätfrostempfindliche Speierling wächst auf sonnigen warmen Hängen. Auf mäßig trockenen bis mäßig frischen, basenreichen Standorten mit guter bis mittlerer Nährstoffversorgung.

Waldbauliche Behandlung

Die Forstliche Nutzung erfolgt nach 120 bis 140 Jahren. Der Speierling ist in der Jugend sehr raschwüchsig und langlebig. Er gilt als bedroht und schützenswert, da er sich einerseits trotz reichlicher Samenbildung kaum natürlich verjüngt, andererseits die früheren Nieder- und Mittelwälder heute fast überall in Hochwälder überführt werden oder schon sind. In diesen Hochwäldern kann sich diese konkurrenzschwache Lichtbaumart gegenüber den schattenertragenden Baumarten nicht durchsetzen. Der forstwirtschaftliche Wert des langsamwüchsigen Baumes wurde erst in den letzten Jahrzehnten erkannt.

Sonstiges zur Verwendung

Das Holz ist feinfaserig, hart und fest, sehr zäh, elastisch und schwer spaltbar. Es besitzt eines der höchsten spezifischen Gewichte der einheimischen Baumarten (ähnlich der Dichte von Flieder- und Eibenholz). Es schwindet stark und zeigt eine deutliche Neigung zum Verwerfen und Reißen. Getrocknet besitzt es ein sehr gutes Stehvermögen und ist gut bearbeitbar. Unter Witterungseinfluss ist das Holz nur sehr wenig dauerhaft. Wegen der geringen anfallenden Mengen wird es selten als eigenes Sortiment, sondern mit Elsbeere und Birne als „Schweizer Birnbaum“ gehandelt. Aktuell wird das Holz zur Furnierherstellung und im Kunsthandwerk (Drechslerei, Kunsttischlerei) verwendet. Für das Klären von Apfelwein (durch die Zugabe von 1% Speierlingmost) und in der Schnapsbrennerei besitzen die Früchte eine Bedeutung.

 

Mehr zum Thema

Jeden Montag gibt es einen neuen Baumartensteckbrief.
Mehr zum Thema Holzarten und Holzverwendung finden Sie auf der HOLZ VON HIER APP (www.bit.ly/hvh-APP) oder unter http://www.holz-von-hier.de

Mitmachen bei „Wald-Wege zur Vielfalt“

Sind Sie Waldbesitzer, eine Kommune mit Wald, ein Landschaftspflegeverband oder sonstige Organisation, die Wald oder Grünflächen bewirtschaftet, dann nutzen Sie die Plattform „Wald – Wege zur Vielfalt“, um Interessenten für weniger gängige Baumarten und Sortimente zu finden.

Diese (GIS basierte ) Plattform baut Holz von Hier mit einen Arbeitskreis von Forstexperten auf. Das begleitende gemeinnützige Projekt mit ein Titel „Wald-Wege zur Vielfalt“ wird unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Rahmen des deutschen Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“. Mehr zum Projekt unter http://www.holz-von-hier.de.

Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an info@holz-von-hier.de (Stichwort: Wald-Wege zur Vielfalt).

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Jahreswechsel

Kerzen-2

Liebe Leser unseres Blogs,

wir wünschen Ihnen allen natürlich eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und einen guten Jahreswechsel. Für das Jahr 2015 wünschen wir Gottes Segen und Gesundheit. Von Herzen alles Gute !

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Blog und hoffen, das auch 2015 wieder viel Interessantes und Stoff zum Nachdenken und für Diskussionen dabei sein wird.

Unsere besten Wünsche begleiten Sie,

Ihr Holz von Hier Team

 


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Baumartensteckbrief – Rüster . Ulme – Flatterulme

Ulme-Flatterulme-Header

Anmerkung: Bild des Holzes vom Rotrüster, kein Holzbild Flatterulme vorhanden

 

Rüster . Ulme . Flatter-Ulme (Ulmus laevis)- Überblick

Verwendung: Schnittholz, Furnier, Möbel & Innenausbau, Böden (Parkett), sonstiges.

Holzeigenschaften: Holz besonders fest, hart, druck- und stoßfest, aber nicht im Außenbereich verwendbar.

Vorkommen: Ost- und Südost-Europa, Russland bis Kleinasien. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Die Flatterulme ist ein 10 bis 35 m hoher Baum mit breiter Krone. Der Stammdurchmesser kann bis zu 2 m erreichen, das Alter bis zu 400 Jahre. Die grau-braune Borke ist längsrissig und ist sehr bastreich. Die jungen Triebe sind grau bis rotbraun und weich behaart. Die Winterknospen besitzen gewimperte Schuppen. Die Laubblätter besitzen eine große Variabilität in Form und Größe. Sie sind zweizeilig an den Zweigen angeordnet, länglich-elliptisch, einfach bis doppelt gesägt und am Grund asymmetrisch, mattglänzend und im jungen Stadium unterseits dicht behaart (weich anfühlend). Ältere Blätter verkahlen bis auf die Winkel zwischen den Nervenbahnen. Die Blüten (März und April) sitzen zu mehreren in den Achseln der Knospenschuppen, sind 8 bis 15 mm gestielt (eines der Merkmale gegenüber den anderen Ulmen) und unscheinbar. Die Staubbeutel sind rot-violett. Wie alle einheimischen Ulmenarten wird auch die Flatterulme zwar vom Wind bestäubt, ist aber durch ihre Pollenproduktion und ihren frühen Blühtermin bei Bienen und vielen anderen Insekten eine häufig aufgesuchte Baumart. Die Flügelfrüchte sind elliptisch, silbrig bewimpert und besitzen einen V-förmigen Einschnitt. Die Fruchtreife ist schon im Mai und Juni. Der Stamm besitzt oft einen breiten Kranz von jungen Trieben des reichhaltigen Stockausschlags und der Wurzelbrut. Typisch für die Flatterulme sind die Ansätze zu Brettwurzeln im unteren Stammbereich. Das Pfahl-Herzwurzelsystem ist sehr tiefreichend.

Standortpräferenzen

Die Flatterulme besitzt ein Ostfrankreich ein abgetrenntes Areal, des weiteren kommt sie in weiten Teilen Ost- und Südosteuropa vor, einschließlich in weiten Teilen des europäischen Gebietes Russlands bis zum Ural. In Südeuropa, auf den britischen Inseln und in Skandinavien fehlend. Im Gebirge kommt sie selten höher als in 600 m Höhe vor. Die Flatterulme kommt vor allem gewässerbegleitend in den Hartholzauen der Auenwälder großer Flusstäler vor. Dort ist sie vergesellschaftet mit der Stieleiche, der Schwarzerle, der Esche, dem Spitzahorn. Sie ist ein Laubbaum der osteuropäischen, kontinental geprägten Klimaten. Sie meidet kühle Lagen und liebt viel Sommerwärme bei ausreichend guter Wasserversorgung. Sie ist winter- und spätfrosthart. Sie liebt nährstoff- und basenreiche, sickernasse, humose, sandige Lehm- und Tonböden. Die Flatterulme ist auf Kalkböden selten vorzufinden. Das sich rasch zersetzende Laub fördert die Humusbildung. Alle Ulmenarten sind ideale Bodenverbesserer.

 

Mehr zum Thema

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Waldbauliche Behandlung

Die Flatterulme besitzt ein rasches Jugendwachstum, erreicht aber im Alter selten Höhen von über 30 m mit einem BHD von bis zu 2 m (wg. Brettwurzelbildung!). Die endgültige Baumhöhe erreicht die Flatterulme oft schon nach 70 bis 80 Jahren. Die Stockausschläge und Wasserreiserbildung müssen jedoch entfernt werden. Die Brettwurzelansätze sind waldbaulich nicht zu verhindern. Die Flatterulme wächst nicht nur in geschlossenen Wäldern, sondern ist wie die Feldulme ein wichtiges Feld- und Heckengehölz. Freistehend erreicht sie reichverzweigte, ausladende und breitkronige Exemplare. Sie ist auch ein beliebter Allee- und Parkbaum. Genauso wie die Feld- und die Bergulme ist auch die Flatterulme von der Ulmenkrankheit befallen, aber wohl etwas weniger stark bedroht als die Feldulme. Der Ulmensplintkäfer verbreitet den Pilz Ceratocystis novo-ulmi, der wiederum die Wasserleitbahnen verstopft, wodurch es zum Vertrocknen und Absterben des Baumes kommt. Das Ulmensterben hat zu einem drastischen Rückgang der Ulme in weiten Teilen Europas geführt. Die Krankheitssymptome zeigen sich am Welken der Blätter mitten in der Vegetationsperiode, an vorzeitigem Blattabfall, dem Absterben von Ästen und an der Wasserreiserbildung.

Sonstiges zur Verwendung

Der Splintholzbereich ist gelblich-weiß und macht oft 2/3 des Stammdurchmessers aus. Das Holz ist besonders hart, druck- und stoßfest, allerdings nur wenig dauerhaft. Die Festigkeitseigenschaften entsprechen etwa denen der anderen Ulmenarten. Da die Stämme häufig gerade wachsen, wird es für Möbel stark gesucht. Neben der Möbelindustrie (Stühle, Sitzbänke, etc.) wird Ulmenholz auch für Parkettböden und den Innenausbau verwendet.


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Baumartensteckbrief – Rüster . Ulme – Bergulme . Feldulme

Ulme-Header

 

Rüster . Ulme – Überblick

Verwendung: Schnittholz, Furnier, Möbel & Innenausbau, Böden, gut im Außenbreich verwendbar, Kernholz sehr dauerhaft deshalb (früher oft) auch im Wasserbau.

Holzeigenschaften: Holz grob- und langfaserig, hart, schwer, sehr elastisch, zäh, gute Festigkeit, mäßig schwindend, wenig arbeitend, vergleichsweise schwerer zu sägen und zu hobeln, außen dauerhaft.

Vorkommen: Zentraleuropa bis West- und Kleinasien. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Feldulme, Rotrüster, Ulmus minor)Kurzportrait zum Baum

Die Feldulme ist ein bis zu 35 m hoher reich verzweigter Baum, oft aber auch als mehrstämmiger Strauch wachsend. Der Stammdurchmesser kann bis zu 1 m erreichen, das Alter bis zu 400 Jahre. Die dicke und grau-braune Borke ist längsrissig und besitzt eine gefelderte Struktur. Die jungen Äste besitzen helle Korkwarzen und verdickte Knoten. Die ganz jungen Zweige sind abstehend behaart. Die Winterknospen sind etwa 6 mm lang, rotbraun und zugespitzt eiförmig. Die Laubblätter besitzen eine große Variabilität in Form und Größe. Sie sind zweizeilig an den Zweigen angeordnet, länglich-elliptisch, einfach bis doppelt gesägt und am Grund asymmetrisch. Lange vor der Blattentfaltung im März und April erscheinen die 15 bis 30 Blüten an kompakten Blütenständen. Die Staubbeutel sind rötlichbraun, der Fruchtknoten besitzt zwei filzig behaarte Narben. Die Flügelfrüchte sind verkehrt-eiförmig, graubraun und an der oberen Spitze der Flügel eingeschnitten. Das Pfahl-Herzwurzelsystem ist sehr tiefreichend. Die Feldulme kann mit der Bergulme bastardisieren. Die Eigenschaften und Merkmale dieser Ulmus x hollandica liegen zwischen denen der beiden Eltern.

Standortpräferenzen

Die Verbreitung der Feldulme erstreckt sich von Mittel-, Süd- und Westeuropa bis zum Kaukasus. Am Alpenrand kommt sie bis in 800 m Höhe vor. Sie gedeiht in Mitteleuropa vor allem in der Hartholzaue der Auenwälder großer Flusstäler. Die Feldulme ist ein Laubbaum der mitteleuropäisch-submediterranen Lagen mit einer Verbreitung ins gemäßigt kontinentale Klima. Sie liebt nährstoffreiche, wechselfeuchte, locker-humose Lehm- und Tonböden. Die Feldulme ist häufig auf Kalkböden vorzufinden. Das sich rasch zersetzende Laub fördert die Humusbildung. Alle Ulmenarten sind ideale Bodenverbesserer.

Waldbauliche Behandlung

Alle drei Ulmenarten gehören zu den hochwüchsigen Waldbaumarten, auch wenn sie entsprechend selten als solche forstlich genutzt werden. Feldulmen können beachtliche Größen erreichen und forstwirtschaftlich interessante Exemplare bilden. Im geschlossenen hochwachsenden Laubbaumbestand kann die Feldulme bis zu 10 m schaftfreie Stämme ausbilden, was sie zu einer sehr wertvollen Holzart macht. Die Feldulme wächst nicht nur in geschlossenen Wäldern, sondern auch in Feldgehölzen und ist ein wichtiges Element der Kulturlandschaft. Freistehend ist sie wegen des Astreichtums forstwirtschaftlich nicht mehr interessant. Durch die reichhaltige Wurzelbrut können größere Reinbestände entstehen, die dann aber oft nur strauchartig ausgebildet sind. Die raschwüchsigen jungen Triebe und die gute Stockausschlagfähigkeit macht sie auch für den Nieder- und Mittelwald interessant. Die Feldulme gehört zu den von der Ulmenkrankheit vorrangig befallenen Arten. Der Ulmensplintkäfer verbreitet den Pilz Ceratocystis novo-ulmi, der wiederum die Wasserleitbahnen verstopft, wodurch es zum Vertrocknen und Absterben des Baumes kommt. Das Ulmensterben hat zu einem drastischen Rückgang der Ulme in weiten Teilen Europas geführt. Das Krankheitsstadium zeigt sich am Welken der Blätter mitten in der Vegetationsperiode, an vorzeitigem Blattabfall, dem Absterben von Ästen und an der Wasserreiserbildung.

Sonstiges zur Verwendung

Das Splintholz hat eine gelblich-weiße bis graue Farbe. Der Kernbereich ist eher schokoladenfarbenen. Das Holz ist nur mäßig schwindend, sehr dauerhaft (besonders das Kernholz), hart und stoßfest. Es wird verstärkt für edle Sitzmöbel und für Parkett verwendet.

Berg-Ulme, Weißrüster (Ulmus glabra) – Kurzportrait zum Baum

Die Bergulme erreicht Höhen von 40 m bei einem Durchmesser von 50 bis 150 cm (max. 300 cm). Ulmen erreichen Alter von maximal 400 Jahren. Die Krone ist reichverzweigt und rundlich. Die graubraune Borke ist unverkennbar längsrissig („Rippenborke“). Junge Zweige sind kräftig und an der Spitze borstig behaart. Das Blatt ist asymmetrisch, d.h. die Basis der Blattspreite setzt ungleich tief am Blattstiel an. Die Blüten sind in rötlich-violetten Knäueln angeordnet und erscheinen im März und April vor dem Blattaustrieb. Die Früchte sind ringsum breit geflügelt. Die Nuss ist ca. 2 mm lang und im Mai bis Juni reif. Das Wurzelwerk ist in der Jugend charakterisiert durch eine sich früh verzweigende Pfahlwurzel, später durch ein Herz-Pfahlwurzelsystem, das den Boden bis in 160 cm Tiefe aufschließt. Typisch sind das gebogene Wachstum der Wurzeln sowie die brettartigen Wurzelanläufe am Stamm.

Standortpräferenzen

Die Baumart ist charakteristisch für den Lindenmischwald, Bergahorn-Eschenwald und Bergahorn-Schluchtwald. Auch in tannenreichen, basenreichen Mischwäldern, submontanen Braunerde- und Karbonatbuchenwäldern, kollinen Trauben- und Stieleichen-Hainbuchenwälder kommt sie vor. Optimales Wachstum hat sie in edellaubbaumreichen Mischwäldern. Die Bergulme ist ein Baum des Bergwaldes der Mittelgebirge, des Alpenvorlandes und der Randalpen, häufig in buchenreichen Wäldern. Im Bayerischen Wald kommt sie bis in 1000 m, in den Alpen bis in 1400 m Höhe vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom subatlantischen und submediterranen Gebiet über Zentraleuropa bis nach West- und Kleinasien. Die Bergulme bevorzugt montan-submontanes, subatlantisch-feuchtes Klima und ist im Vergleich zu Buche wärmebedürftiger. Ein luftfeuchtes Lokalklima in Tälern und Schluchten fördert den Wuchs. Sie bevorzugt nährstoffreiche, frische Standorte mit tiefgründigen Böden. Sie stellt hohe Ansprüche an die Nährstoff- und Basenversorgung und an den Wasserhaushalt. Sie gedeiht gut auf sickerfrischen-feuchten (vergleyten), feinerdereichen, lockeren (kalkreichen und kalkarmen), tiefgründigen Böden.

Waldbauliche Behandlung

Die Wertholzart wächst schneller und mit regelmäßigen Zuwachsringen. Oft wird sie schon nach 70-80 Jahren eingeschlagen. Durch den raschen Streuabbau ist die Bergulme bodenpfleglich. Die Bergulme ist winterfrosthart und spätfrostresistent, ist aber empfindlich gegen Frühfröste und leidet an feuchten Standorten unter Frostrissen. Sie ist sturmfest und leidet kaum unter Schneebrüchen. Eine große Gefährdung stellt das so genannte Ulmensterben dar. Der Ulmensplintkäfer verbreitet den Pilz Ceratocystis novo-ulmi, der die Wasserleitbahnen verstopft, wodurch es zum Vertrocknen und Absterben des Baumes kommt. Das Ulmensterben hat zu einem drastischen Rückgang der Ulme in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes geführt. Der Pilzbefall zeigt sich am Welken der Blätter mitten in der Vegetationsperiode, an vorzeitigem Blattabfall, dem Absterben von Ästen und an der Wasserreiserbildung. Eine zukünftige forstliche Nutzung ist nur bei der Selektion resistenter Biotypen möglich. Eine truppweise Beimischung der Ulme ist zweckmäßig. Sie ist auch zur Nebenbestandsbildung geeignet. Die stockausschlagfähige Art eignet sich ferner als Schutzwaldbaumart zur Stabilisierung von Steinschuttböden. Durch ihre starke Neigung zur jugendlichen Sperrwüchsigkeit, Verzwieselung und Wasserreiserbildung ist eine vorsichtige Bestandespflege, keine schroffe Schlussdurchbrechung und eine truppweise Erziehung empfehlenswert.

Sonstiges zur Verwendung

Das wertvolle Nutzholz der Ulme ist grob- und langfaserig, hart und schwer, diesbezüglich vergleichbar mit dem der Esche und der Eiche. Ulmenholz ist aber auch sehr elastisch, zäh und von guter Festigkeit. Das Holz ist nur mäßig schwindend und wenig arbeitend. Das Kernholz wird im Wasser verbaut, da es dann sehr dauerhaft ist. Das Holz ist schwer zu sägen und zu hobeln, aber gut zu drechseln. Es wird als Säge- und Furnierholz verwendet. Ulmenholz findet Verwendung im Innenausbau, im Handwerk, in der Industrie und im Wasserbau.

 

Mehr zum Thema

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Baumartensteckbrief – Rosskastanie

Ross-Kastanie-Header

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) – Überblick

Verwendung: Schnittholz, Möbel & Innenausbau, sonstiges (z.B. Saunabau, Sportgeräte, Werkzeugsteile). Samen reich an Pflanzenstärke bei hohem Anteil an Bitter- und Gerbstoffen sowie an Saponin, das früher als Seifenersatz genutzt wurde.

Holzeigenschaften: Holz weich, feinfaserig, mittlere Dichte, niedriger Elastizität und Festigkeit, gut bearbeitbar, schwindet nur mäßig, nicht im Außenbereich verwendbar.

Vorkommen: ursprünglich aus dem Balkan, heute weite Verbreitung über ganz Mitteleuropa. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Die Rosskastanie wird ein stattlicher bis zu 30 m hoher Baum mit Durchmessern von 0,5 bis 1 m (max. 4 m). Sie erreicht ein Alter von 150 bis 200 Jahren (max. 300 Jahre). Die Krone ist dicht, rund und mit überhängenden Zweigen. Die Rinde ist graubraun mit einer im Alter schuppig abplatzend Borke. Die Stämme besitzen häufig einen starken Drehwuchs. Die jungen Triebe sind mit bis zu 2 cm relativ dick und besitzen viele Korkwarzen. Die Winterknospen sind charakteristisch klebrig, eiförmig und rotbraun. Die Laubblätter sind handförmig gefiedert mit 5 bis 7 Einzelblättchen. Die im April und Mai erscheinenden Blüten stehen in aufrechten großen Rispen. Die Einzelblüten sind bis zu 2 cm groß, weiß bis rötlich-weiß mit fünf Blütenblättern. Sie werden von Bienen und Hummeln bestäubt. Die stachelige Frucht enthält zwei bis drei rotbraun („kastanienbraun„) glänzende kugelige Samen.

Standortpräferenzen

Die ursprünglich aus kleinen Gebirgsregionen des Balkan (Bulgarien und Nordgriechenland) stammende Art hat eine weite Verbreitung über Mitteleuropa erfahren. Die ersten Exemplare kamen 1576 nach Wien. Im 17. Jahrhundert gelangte sie dann nach England, Frankreich und die Niederlande. Wegen der ansehnlichen Blüten wurde sie überall ein beliebter Park- und Gartenbaum. Inzwischen kommt sie in ganz Mitteleuropa vor. Die Rosskastanie kommt mit einer breiten Palette an Klimatypen zurecht, bevorzugt jedoch die feuchteren und regenreicheren, warmen und ausgeglichenen Regionen der kollinen Höhenlagen. Sie ist relativ früh austreibend und daher frostempfindlich im Frühjahr, meidet daher Kaltluftsenken und Mulden. Gegenüber dem Boden ist sie anspruchslos und relativ unempfindlich gegen Immissionen (Stadt- und Alleebaum).

Waldbauliche Behandlung

Neben ihrer Verwendung als Straßen-, Allee- und Parkbaum wird sie bisher forstwirtschaftlich kaum genutzt. Rosskastanien sind meist einzeln angepflanzt, manchmal auch längs von Waldwegen oder Waldschneisen, da ihre Samen ein begehrtes Wildfutter sind. Beliebt sind sie vor allem als Schattenbäume von Dorfgaststätten, in Biergärten und in Parkanlagen. Eine gravierende Gefährdung für die Rosskastanie ist die Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella), welche Anfang der 90er Jahre vermutlich aus Südosteuropa nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde. Die Larven dieses Kleinschmetterlings fressen zwischen der Ober- und Unterhaut des Blattes und verzehren dabei das innere Gewebe des Blattes. Der dabei entstehendes Schaden äußert sich in einer Braunfärbung des Laubes und – bei starkem Befall – in einem Vorzeitigen Abwurf der befallenen Blätter (oft schon im Juli und August).

Sonstiges zur Verwendung

Das Holz der Rosskastanie ist weich und feinfaserig mit mittlerer Dichte, niedriger Elastizität und Festigkeit (vergleichbar mit dem der Pappel). Es lässt sich gut bearbeiten und schwindet nur mäßig. Jedoch ist es anfällig gegen holzzerstörende Pilze und wegen seiner geringen Dauerhaftigkeit nicht im Außenbereich einsetzbar. Auch wegen des häufig auftretenden Drehwuchses ist es nur begrenzt nutzbar und nicht als Bauholz geeignet. Die Samen sind reich an Pflanzenstärke (bis zu 30% Gewichtsanteil) und an Saponin (3% bis 5%), welches früher als Seifenersatz genutzt wurde. Die Verwendung des hohen Stärkeanteils scheiterte früher an den Bitter- und Gerbstoffen in den Samen.

 

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Baumartensteckbrief – Robinie

Robinie-Header

Robinie (Robinia pseudoacacia) – Überblick

Verwendung: Schnittholz, Möbel & Innenausbau, Außenholz (z.B. Gartenmöbel, Zäune, Pfosten), Berg-, Erd-, Wasserbau, sonstiges (z.B. Schiffs- und Fahrzeugbau, Geräte aller Art, Küffnerei).

Holzeigenschaften: Holz hart, schwer, zäh, gut bearbeitbar, sehr gut biegsam, sehr dauerhaft außen, sehr resistent gegen Insektenfraß, daher sehr gut im Außenbereich verwendbar.

Vorkommen: seit 1600 in Europa eingebürgert, ursprünglich aus Nordamerika. Daher: immer Holz voo Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Die Robinie oder Scheinakazie wird ein bis zu 30 m hoher Baum mit einer lockeren, schirmartigen oder sparrig verzweigten Krone. Die Stammdurchmesser können bis zu 1,5 m betragen, das maximale Alter bis zu 200 Jahren (im Bestand in der Regel aber nur ca. 80 Jahre). Die Borke ist dick, braun bis graubraun, netzartig und sehr tiefrissig. Die jungen Zweige sind olivgrün, kahl und leicht brüchig. Die Dornen sind meist paarig angeordnet. Sie stellen die Nebenblätter der Laubblätter dar. Die Winterknospen sind in den Blattnarben versteckt und erscheinen erst im Frühjahr. Eine Endknospe fehlt an den Trieben. Die fiederblättrigen, 20 bis 30 cm langen Laubblätter besitzen gegenständige, dünne und elliptische Blättchen. Die Blüten hängen in dichten Trauben herab und sind stark nektarhaltig. Die Imker schätzen ihren Honig jedoch weniger da er sehr lange Zeit dünnflüssig bleibt. Die 4- bis 10-samigen Hülsen sind im September reif, bleiben jedoch den Winter über am Baum hängen. Fast alle Teile des Baums, besonders die Früchte und Samen sind giftig. Die Robinie gehört zu den Schmetterlingsblütler (so wie Klee und Luzernen) und besitzt daher Wurzelknöllchen, in denen Bakterien den Luftstickstoff binden. Die Robine ist daher ein guter Bodenverbesserer und kann auch auf ärmsten Sandböden noch gut gedeihen. Sie besitzt eine sehr gute Stockausschlagsfähigkeit und Wurzelbruttätigkeit.

Standortpräferenzen

Die Robinie ist in zwei Arealen in Nordamerika beheimatet: in den östlichen Appalachen (Pennsylvania, Virginia, Nord- und Südcarolina) und im Mittleren Westen (Süd-Montana bis Ost-Oklahoma). Dort kommt sie in Laubmischwäldern der besseren Wuchsstandorte vor, ist inzwischen aber auch in weiten Teilen Nordamerikas eingebürgert worden. Sie wurde schon im Jahr 1601 vom französischen Arzt Robin nach Europa eingeführt. Seither hat sie sich in ganz Europa bis in Höhen von 1000 m verbreitet. Sie ist das Fremdgehölz mit der größten Ausbreitung in Europa. Als Baumart des südlichen Kontinentalklimas verlangt sie eine lange Vegetationsperiode und warme Sommer. Sie ist winterfrosthart, jedoch stark empfindlich gegen Spät- und Frühfröste. Mit Ausnahme sehr nasser und mooriger Böden gedeiht sie auf fast allen Standorten und Bodenarten. Sie liebt nährstoffreiche, frische, lockere Böden, gedeiht aber auch gut auf mageren Sandböden und trockenen, nährstoffarmen Standorten.

Waldbauliche Behandlung

Das Höhenwachstum der Robinie ist von Anfang an sehr intensiv, jedoch mit 30 bis 40 Jahren nahezu schon abgeschlossen. Auf optimalen Standorten beträgt der BHD nach 80 Jahren ca. 80 cm und die Höhe ca. 25 m. Die Baumart ist extrem lichtbedürftig und schnellwüchsig. Sie ist daher und wegen ihrer frühen Hiebsreife als Mischbaumart mit anderen Arten weniger geeignet. Die Robinie wird in weiten Teilen Südosteuropas im Reinbestand angebaut. In Mitteleuropa nutzt man sie besonders zur Befestigung von Schutt- und Müllhalden, von Dämmen und Böschungen, aber auch zur Erstaufforstung von Sand- und Kiesböden. Wegen ihrer guten Stockausschlagsfähigkeit ist sie für Nieder- und Mittelwälder sehr gut geeignet. Die Robine von einem Wuchsort wieder loszuwerden, kann eventuell zu einem Problem werden. Durch das dichte und weitreichende Wurzelwerk und die hohe Wurzelbruttätigkeit wird man ihrer nicht mehr Herr. Einzig die starke Beschattung des Bodens und der jungen Triebe lässt die Robine kümmern. Abgesehen von Schälschäden an jungen Robinien durch Mäuse, Kaninchen und Hasen ist sie wenig gefährdet. In größeren Reinbeständen können Schildläuse erheblich Schäden nehmen.

Sonstiges zur Verwendung

Die Robinie besitzt einen dünnen hellgelben Splintholzbereich und einen dunkelbraunen, leicht ins rötliche oder grünliche übergehenden Kernholzbereich. Das Kernholz ist hart, zäh, schwer, sehr dauerhaft und gut bearbeitbar. Es ist auch sehr gut biegsam. Es dient überall dort, wo auf Imprägnierungs- und Insektenschutzmittel verzichtet werden soll: Zaunbau, Weinstöcke, Fasshähne in der Küfnerei, Schiffs- und Fahrzeugbau, für Geräte aller Art, im Berg-, Erd- und Wasserbau.

 

Mehr zum Thema

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Sind Sie Waldbesitzer, eine Kommune mit Wald, ein Landschaftspflegeverband oder sonstige Organisation, die Wald oder Grünflächen bewirtschaftet, dann nutzen Sie die Plattform „Wald – Wege zur Vielfalt“, um Interessenten für weniger gängige Baumarten und Sortimente zu finden.

Diese (GIS basierte ) Plattform baut Holz von Hier mit einen Arbeitskreis von Forstexperten auf. Das begleitende gemeinnützige Projekt mit ein Titel „Wald-Wege zur Vielfalt“ wird unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Rahmen des deutschen Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“. Mehr zum Projekt unter http://www.holz-von-hier.de.

Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an info@holz-von-hier.de (Stichwort: Wald-Wege zur Vielfalt).