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Baumartensteckbrief – Goldregen

Goldregen-Header

Goldregen (Laburnum anagyroides) – Überblick

Verwendung: Interieur/Drechselware, sonstiges (z.B. Möbelrestauration, Musikinstrumente usw.).

Holzeigenschaften: Holz fest, hart, schwer, dekorative Maserung, glänzende Oberfläche, schwer spaltbar, gut polierbar. Da selten angeboten sehr gefragte Holzart bei Spezialabnehmern. Oft grünlicher Kernbereich, Holz innen sehr dunkel, außen mittelbraun-gelblich.

Vorkommen: seit langem in ganz Europa eingebürgert. Ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa, Vorderer Orient, im Alpenraum und Balkan. In Deutschland gepflanzt oder verwildert. Meist bei uns nur als Ziergehölz bekannt, kann aber stattliche Größen erreichen. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Der Gemeine Goldregen wächst als großer Strauch bis niedriger Baum 7 bis 15 m hoch, bei Stammdurchmessern von bis zu 35 cm. Die Rinde ist glatt, dunkelolivgrün bis schwarz, mit zahlreichen quergestellten kleinen Korkwülsten. Die jungen Triebe sind anfangs dicht anliegend behaart. Die Winterknospen sind dreieckig bis oval und dicht silbrig-weiß behaart. Sie sind von vier dichtschließenden Schuppen umhüllt. Die Blätter ähneln Kleeblättern und sind dreiteilig gefiedert, die Einzelblätter besitzen eine stark elliptische Form. Die auffälligen gelben Blüten sind 2 cm groß und hängen zu 10 bis 30 Einzelblüten in bis zu 30 cm langen Trauben herab. Die Samen entwickeln sich in einer grünlichen, später schwarz werdenden Fruchthülse. Die Pflanze enthält in allen Bestandteilen das giftige Alkaloid Cytisin, die Samen sind am giftigsten. Der Gemeine Goldregen stammt ursprünglich aus Süd- und Südosteuropa, dem Gebiet der Türkei und dem Vorderen Orient. Er kommt auch im östlichen Frankreich, im Französischen Jura und in den Südalpen bis in Höhen von 2000 m vor. Vielerorts ist er in Parks gepflanzt worden und ist so in Mitteleuropa gelegentlich verwildert. Die Lichtbaumart ist lichten Buschwäldern und Eichen-Kiefernwäldern beigemischt.

Standortpräferenzen

Er ist wärmeliebend und bevorzugt sonnige Hänge, Gebüsche und Wälder. Meistens auf kalkreichen oder kalkhaltigen, nährstoffreiche, mäßig trockenen, mildhumosen Lehmböden. Auch auf anspruchslosen Sonderstandorten. Kann deshalb auch als Bodenverbesserer (als Fabaceae kann der Goldregen den Luftstickstoff in seinen Wurzelknöllchen binden) an Schutthängen oder felsigen Böden gepflanzt werden. Der ebenfalls im Alpenraum vorkommende Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) kommt im Schweizer und Französischen Jura, im Südalpenraum, im Nord-Apennin und auf dem Balkan vor. Er bevorzugt etwas feuchtere Standorte und ist schattentoleranter als der Gemeine Goldregen. Der Alpen-Goldregen bildet in der Regel breite Sträucher aus, selten Bäume, die dann maximal 5 m hoch werden.

Waldbauliche Behandlung

In Deutschland ist der Gemeine Goldregen ein angepflanztes oder verwildertes Ziergehölz und wurde bisher nicht forstlich genutzt. Allerdings sind die möglichen Stammdurchmesser und Baumhöhen durchaus waldbaulich interessant. Der Goldregen ist relativ anspruchslos und bedarf in der Jugendphase etwas Pflege bzgl. der Schaffung von genügend Lichtraum um den Stamm. Konkurrenzstämme (er neigt ja zu buschartigem Wuchs) und untere Seitenäste müssen frühzeitig entfernt werden, damit sich ein schaftfreier Stamm entwickeln kann.
Der Goldregen besitzt ein relativ gutes Vermögen zu Stockausschlägen.

Sonstiges zur Verwendung

Der Goldregen ist eines der wenigen einheimischen Hölzer mit einem grünlichen Kernbereich. Dieser verfärbt sich zudem nach Lufteinfluss in zwei Bereiche: innen mit einem sehr dunklen, fast ebenholzartigen, außen mit einem mittelbraunen Grundton. Dieser Kernbereich ist scharf abgesetzt vom hellgelben und sehr schmalen Splintholz. Die Gefäße sind ringporig angeordnet. Die Jahrringgrenzen verlaufen girlandenförmig, was bei exakten Radialschnitten eine dekorative Maserung ergibt. Das Holz besitzt eine sehr feste, harte und schwere Struktur und eine glänzende Oberfläche. Es ist schwer spaltbar und gut polierbar, allerdings nicht sehr dauerhaft. Die Holzart wird sehr selten angeboten und ist bei Drechslern und Schreinern, bei Möbelrestauratoren und im Musikinstrumentbau stark nachgefragt.

 

Mehr zum Thema

Jeden Montag gibt es einen neuen Baumartensteckbrief.
Mehr zum Thema Holzarten und Holzverwendung finden Sie auf der HOLZ VON HIER APP (www.bit.ly/hvh-APP) oder unter http://www.holz-von-hier.de

Mitmachen bei „Wald-Wege zur Vielfalt“

Sind Sie Waldbesitzer, eine Kommune mit Wald, ein Landschaftspflegeverband oder sonstige Organisation, die Wald oder Grünflächen bewirtschaftet, dann nutzen Sie die Plattform „Wald – Wege zur Vielfalt“, um Interessenten für weniger gängige Baumarten und Sortimente zu finden.

Diese (GIS basierte ) Plattform baut Holz von Hier mit einen Arbeitskreis von Forstexperten auf. Das begleitende gemeinnützige Projekt mit ein Titel „Wald-Wege zur Vielfalt“ wird unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Rahmen des deutschen Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“. Mehr zum Projekt unter http://www.holz-von-hier.de.

Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie uns einfach eine Mail mit Ihren Kontaktdaten an info@holz-von-hier.de (Stichwort: Wald-Wege zur Vielfalt).

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Holz von Hier Pavillon

HOLZ VON HIER Pavillion-1

Frühmorgens: wartende Besucher am Holz von Hier Pavillon in Oberfranken.

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Holz von Hier Pavillon

Be allen größeren Holz von Hier Ausstellungen wie auch dem Holz von Hier Pavillon werden ganz praktisch Produkte aus heimischen Hölzern gezeigt, verbunden mit Informationstransfer. Den hier abgebildeten Pavillion in Oberfranken haben mehr als 1. Mio. Besucher gesehen.
HOLZ VON HIER Pavillion-3
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Baumartensteckbrief – Flieder

Flieder-Header

Flieder (Syringia vulgaris) – Überblick

Verwendung: als Strauchart nur als Interieur, Drechselware, sonstiges (z.B. technische Verwendungen) verwendbar. Aus den Blüten werden ätherische Öle gewonnen.

Holzeigenschaften: Holz sehr hart, schwer, sehr gut polierbar. Violette Zeichnungen im Holz. Größere Stammdurchmesser bei Spezialabnehmern gesucht.

Vorkommen: bei uns schon lange eingebürgert v.a. als Garten- und Parkpflanze. Kommt ursprünglich aus Rumänien, Bulgarien, Südserbien, Mazedonien, Griechenland, Türkei, ist die Charakterbaumart des Orient-Hainbuchen-Flieder-Waldes in den Mediteranen Regionen Südosteuropas und des Vorderen Orients. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait des Strauches / Baumes

Die oft als Strauch, selten als Baum wachsende Art wird in der Regel bis zu 6 m, selten über 10 m hoch. Der Durchmesser der bis zu 250 Jahre alt werdenden Bäume kann bis zu 50 cm erreichen. In Mitteleuropa sind solche alten Exemplare nur in Parks zu finden. Die Borke ist grau bis graubraun, längsrissig und löst sich im Alter in länglichen Streifen ab. Die Stämme sind häufig drehwüchsig. Junge Triebe sind kahl und olivgrün. Die Winterknospen sind dick-eiförmig, kahl und bis zu 1 cm lang. Die Blätter sind am Grund herz- bis breit keilförmig und glatt. Die Blüten (April und Mai) sind weiß bis violett in dicken aufrechten Rispen angeordnet. Die Blüten führen reichlich Nektar am Grund ihrer Kronröhren, was nur langrüsseligen Insekten (z.B. Schmetterlinge) eine Ernte möglich macht. Die Kapselfrüchte (Fruchtreife im September und Oktober) sind seitlich abgeflacht und zweifächerig. Inzwischen ist der Flieder weiter gezüchtet worden (ca. 800 Sorten).

Standortpräferenzen

Der Flieder ist als Garten- oder Parkpflanze bekannt, weniger als Waldbaumart. Er stammt ursprünglich auch nicht aus Europa, sondern aus dem Gebiet Rumäniens, Bulgariens, Südserbiens, Mazedonien, Nordostgriechenland und der Türkei. Der Flieder ist im Jahr 1560 nach Mitteleuropa (Wien) gebracht worden, von wo er sich verbreitet hat und gebietsweise auch verwildert ist.Der Flieder ist die Charakterbaumart des Orienthainbuchen-Flieder-Waldes mit Schmuckeschen und Flaumeichen in mediterranen Regionen Südosteuropas und des Vorderen Orients. In Deutschland bildet er durch seine Wurzelbrut große Gebüsche und Reinbestände, allerdings selten mit starken Stämmen. Der Flieder bevorzugt vollsonnige bis halbschattige Standorte an Felshängen, auf Schutthalden und flachgründigen Böden, in Gebüschen und an Waldrändern, sowie in lichten Waldstrukturen. Er bevorzugt sommertrockene und schwach saure bis kalkhaltige steinige Böden.

Waldbauliche Behandlung

Waldbaulich spielte der Flieder bisher noch keine Rolle.

Sonstiges zur Verwendung

Das Holz lässt sich schwer spalten, ist sehr hart, schwer und sehr gut polierbar. Neben der Zwetschge besitzt der Flieder das einzige in Mitteleuropa wachsende Holz mit einer violetten Zeichnungen. Das Kernholz ist braun bis hellviolett, das Splintholz gelblich bis rötlich-weiß. Das Holz findet bei Drechslern und wegen der Holzhärte bei besonderen technischen Einsätzen Verwendung.Aus den Fliederblüten werden auch ätherische Öle für Parfüme gewonnen.

 

Mehr zum Thema

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Holzbrücken – Sonderbauten die verbinden

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#holzvonhier

Holzbrücken – Holzbrücken – Holzbrücken

Holzbrücken sind Sonderbauten die sehr gut in heimischem Holz gebaut werden können. Bisher bestehen aber nur etwa 1-2 % aller Brückenbauten in Deutschland aus Holz !

Das liegt weder an den gestalterischen Möglichkeiten, denn es gibt eine breite Formenvielfalt: von Deckbrücken, Hohlkastenbrücken, Trogbrücken, Hängewerkbrücken, Bogenbrücken, Pylonbrücken, Fachwerkbrücken, Sprengwerkbrücken, Spannbandbrücken. Und das liegt nicht an der Haltbarkeit oder am Preis.

Woran liegt es dann ? Wir wissen es nicht genau, aber vermutlich gibt es noch sehr viele Vorurteile dem Holz gegenüber gerade bei solchen Sonderbauten.
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Kosten und Haltbarkeit
(aus Interviews mit im Holzbrückenbau erfahrenen Planern und Ingenieuren)

  • Holzbrücken sind bis 20% günstiger als andere Brücken.
  • Unter < 60 Meter Länge sind Holzbrücken in der Regel immer kostengünstiger; über > 60 Meter Länge gleichen
    sich die Kosten denen anderer Baumaterialien an.
  • Die Erhaltungskosten einer Holzbrücke pro Jahr liegen bei <1–2 % der Baukosten.
  • Eine geschützte Holzbrücke hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 50 (bis 80) Jahren.
  • Holzbrücken bedeuten Dauerhaftigkeit bei guter Konstruktion. In der Schweiz gibt es 680 Jahre alte Holzbrücken.
  • Geschätzt etwa alle 30- 60 Jahre werden in Deutschland die Straßen umgebaut oder die Verkehrsführung geändert. So lange muss im Grunde eine Brücke halten.

Sonstige Vorteile von Holzbrücken
(aus Interviews mit im Holzbrückenbau erfahrenen Planern und Ingenieuren)

  • Holzbrücken sind leicht und einfach zu montieren.
  • Die Beläge für Verkehrssicherheit bei Holzbrücken sind jederzeit erneuerbar. Hier haben in den letzten Jahren enorme Verbesserungen stattgefunden.
  • Verbundkonstruktionen zwischen Beton und Holz sind wirkungsvolle Lösungen für Brücken in Holz.
  • Verbundkonstruktionen haben ein geringeres Gewicht, eine höhere Steifigkeit und Tragfähigkeit als Brücken aus Beton.
  • Gleichzeitig haben Holz-Beton-Brücken einen höheren Feuerwiderstand und einen verbesserten Schallschutz. Solche Konstruktionen können Mehrkosten bedeuten, sind in der Regel jedoch meist kostenneutral.
  • Bei Holzbrücken lassen sich auch Teile erneuern, bei Betonbrücken nicht.

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Wichtige Aspekte zu beachten
(aus Interviews mit im Holzbrückenbau erfahrenen Planern und Ingenieuren)

  • Besonders wichtig ist die Auswahl eines holzerfahrenen Planers
  • Vorhandene Literatur und Hilfestellungen nutzen (z.B. Musterzeichungen für Holzbrücken).
  • Ein gutes Holzschutzkonzept!
  • Richtige Holzwahl für exponierte Holzteile.
  • Wahl der richtigen Oberflächen.
  • Konstruktiver Holzschutz für Aufleger, Fahrbahn und Abdeckungen, Kontaktflächen und Trennschichten sowie Berücksichtigung von Schwind-/Quellmaßen beim Holz!
  • Holzadäquates Konzept für die Bauwerkserhaltung.
  • Die CO2-Bilanz beachten.

Verkehrssicherheit auf Holzbrücken
(aus Interviews mit im Holzbrückenbau erfahrenen Planern und Ingenieuren)

  • Die Verkehrssicherheit auf Holzbrücken ist voll gewährleistet wenn man folgende Aspekte beachtet.
  • Holzbrücken sind genauso verkehrssicher wie andere Brücken auch. Siehe Holzbrücken-DIN Norm 1074 neu.
  • Wie bei allen Brücken gelten auch bei Holzbrücken die Anforderungen der DIN FB 101.
  • Um die Rutschsicherheit z.B. auf Fahrradbrücken aus Holz noch zu erhöhen, können Gussasphalt oder beschichtete Holzbohlen verwendet werden.
  • Geeignete heimische Hölzer für Holzbrücken: geschützt: Fichte; ungeschützt: z.B. Eiche, Lärche, Douglasie, Kiefer.
  • Die häufigsten Fehler beim Holzbrückenbau sind fehlender konstruktiver Holzschutz.

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Fragen zum Image von Holzbrücken an im Holzbrückenbau erfahrene Ingenieure

Frage HvH: Woher kommt das bei Kommunen, Bauträgern und Planern leider oft immer noch schlechte Image von Holzbrücken, obwohl Holzbrücken heute jedem technischen Standard absolut genügen und noch mehr können? Antwort: Der Grund sind Konstruktionsfehler in der Vergangenheit, altes Bewusstsein, schlechte Bauwerke, Vorbehalte, wenige Planer.

Frage HvH: Wie viele Ingenieure/Planer kennen sich mit Holzbrücken aus? Antwort: Bisher sehr wenige. Wichtig ist, einen geeigneten Betrieb finden, Referenzen und Vergleichsangebote einholen.

Frage HvH: Was müsste sich in der Ausschreibungspraxis ändern, damit mehr Holz zum Zuge kommt? Antwort: Neue Bewertung der Ablöserichtlinie für Ingenieursbauwerke.

 Fragen zu Versicherungsaspekten an eine Landesunfallkasse und eine Versicherungskammer

Frage HvH: Werden Schadensfälle (z.B. Sturz eines Radfahrers) auf Holzbrücken anders geregelt als auf anderen Brücken? Antwort: Nein. Schadensfälle unterliegen dann einer Einzelfallentscheidung.

Frage HvH: Was geschieht im Schadensfall? Antwort: Die  Versicherungskammer oder auch das zuständige Gericht wird zur Beurteilung der Sachlage anerkannte Institutionen einschalten (z.B. TÜV, LGA) oder einen zweiten erfahrenen Planer bzw. einen bestellten und vereidigten Gutachter (ÖBV). Der prüft den Fall und auch ob durch den Bauherren oder Bauträger alle Normen eingehalten wurden, ob keine Fahrlässigkeit vorliegt, ob nach dem „neuesten Stand des Wissens“ gebaut wurde.

Frage HvH: Was hat die Kommune im Schadensfall zu fürchten? Antwort: Nicht mehr als bei anderen Materialien auch. Wichtig ist, dass alle Normen zur Verkehrssicherheit auf Brücken eingehalten sind (z.B. Rutschsicherheit, Geländer auf Fahrradbrücken höher als bei Fußgängerbrücken usw.).

Frage HvH: Was kann eine Kommune noch zur Absicherung tun? Vorschlag: eine zweite Meinung einholen, vor dem Bau einen der genannten Gutachter einschalten, den z.B. auch ein Gericht anerkennen würde und über die Pläne schauen lassen. Weiterhin sollte sie vorher mit den Straßenbauämtern reden. Viele Straßenbauämter haben interne Regelungen, gerade für Sonderbauten.

 


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Baumartensteckbrief – Fichte

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Fichte (Picea abies) – Überblick

Verwendung: Schnittholz, das Bau- und Konstruktionsholz, Möbel & Innenausbau, Böden & Decken, Verpackungen, Holzwerkstoffe, Verschalungen, Paletten, sonstiges. Das Universalholz bei uns und immer noch die Hauptbaumart im Forst.

Holzeigenschaften: Holz vergleichweise leicht, aber von hoher Festigkeit und Elastizität, schwindet wenig und ist gut zu bearbeiten, das macht es zum beliebten Bauholz. Splint- und Kernholz nicht unterscheidbar.

Vorkommen: ganz Europa inkl. Osteuropa und Russland; das natürliche Verbreitungsgebiet sind die mitteleuropäischen Bergregionen, der Karpatenbogen, Skandinavien und der nördliche Bereich Russlands. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Der Stamm der Fichte ist gerade mit grauer bis rotbrauner dünnschuppiger Borke. Fichten werden bis zu 60 m hoch bei einem Durchmesser von 1 bis 1,5 m (max. 2 m). Fichten erreichen Alter bis zu 600 Jahren. Die Krone ist auch im Alter kegelförmig (im Gegensatz zur abgeflachten Krone der Tanne). Junge Triebe sind völlig von Nadelkissen bedeckt und orangefarben bis rotbraun gefärbt. Die zugespitzten Nadeln sitzen stielartig auf einem Nadelkissen, das nach Abfallen der Nadeln am Ast verbleibt und den kahlen Zweig rau erscheinen lässt (im Gegensatz zur Tanne bei der die Zweige glatt sind). Beim Abreißtest der Nadeln bleibt das Nadelkissen mit an der Nadel. Die im Mai und Juni aufbrechenden Blütenknospen befinden sich an vorjährigen Trieben. Die männlichen Blüten sind vor dem Aufblühen purpurrot und nach unten gerichtet, die weiblichen Blüten sind aufrecht stehend, an den Zweigen endständig und gelbgrün bis hellrot. Die reifen Zapfen hängen und fallen als ganzes ab (im Gegensatz zur Tanne). Die Fichte besitzt unterschiedliche Wuchsformen, die an die jeweiligen natürlichen Standorte angepasst sind (Kamm-, Bürsten- und Platten-Fichte). Die Fichte hat üblicherweise eine flache Tellerwurzel.

Standortpräferenzen

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gemeinen Fichte erstreckt sich vom Alpenraum, den mitteleuropäischen Bergregionen (einschließlich Harz), dem Karpatenbogen, weiten teilen Skandinaviens über den nördlichen Bereich Russlands (auf der Halbinsel Kola wächst sie auf Dauerfrostböden in den Tieflagen) bis in den Fernen Osten (hier auch als Picea obovata benannt). In den höheren Lagen der Mittelgebirge kommt die Fichte natürlicherweise in Höhen ab 600 m (Ausnahme: Kaltluftsenken) und im Alpenraum von 200 m bis 2200 m Höhe vor (Optimum zwischen 500 und 1000 m Höhe). Allerdings ist sie wegen der guten Massenleistung seit einigen Jahrhunderten auch weit über ihr Areal verbreitet worden. Als forstwirtschaftlich wichtigste Baumart wächst sie heute auch in den Tieflagen. Sie ist natürlicherweise mit der Weiß-Tanne, der Rot-Buche, der Wald-Kiefer und der Moor-Birke vergesellschaftet. Sie bevorzugt kühl-feuchte Berglagen und ist empfindlich gegen Trockenheit. In der Wachstumsperiode benötigt sie zwischen 300 bis 1100 mm (Optimum 500 bis 800 mm) Regen. Die Jahresdurchschnittstemperatur sollte zwischen 3 und 9 °C (Optimum 6 bis 8 °C) liegen. Sie bevorzugt tiefgründige, frische, sandig-lehmige, braunerdeartige Böden, mit mittlerer Basenversorgung, optimalerweise pH 4 bis 5. Sie verträgt keine starke Bodenversauerung (empfindlich gegen das durch die Bodenversauerung gelöste Aluminium). Da sie schwer zersetzbare Nadelstreu die Versauerung der Böden fördert, wird die Aluminiumlösung aus dem Gestein / Boden beschleunigt. Die Fichte zeigte schon in den 1980er-Jahren deutliche Waldschäden (wie die Tanne). Gut angepasst ist sie an ein geringes Nährstoffangebot des Bodens. Wächst gut auf Rohhumus- und Podsolböden, Pseudogleyböden und initialen Blockstandorten. Auf zu nassen Böden bildet sie sehr flache Wurzelsysteme aus. Auf Kalkstandorten kann die Fichte bei entsprechender Wasserversorgung (z.B. Kalkalpen) sehr gut gedeihen. In regenarmen Regionen leidet sie in der Regel auf Kalkböden unter Trockenstress und Rotfäule.

Waldbauliche Behandlung

Die Zuwächse betragen 6 bis 15 fm/ha/Jahr. Die forstliche Nutzung erfolgt im Alter von 80 bis 120 Jahren, in den Hochlagen auch nach 160 Jahren. Reife Fichten besitzen eine große Nutzholzausbeute (ca. 88 %). Eine Wertastung in der Jungdurchforstung wird empfohlen. Eine nicht standortgemäße Wuchsform der drei Fichten-Typen führt eventuell zu Frostschäden und im Alter zu erhöhter Schneebruch- und Sturmgefährdung. Bei mechanischen Verletzungen (Rückeschäden, Schälen durch Rotwild) kann der Rotfäulepilz und der Hallimasch-Pilz in den Stamm eindringen. Bei starken Stürmen bietet die Tellerwurzel einen geringen Halt – besonders auf nassen Standorten. Sie wird deswegen optimalerweise in Kombination mit Tiefwurzlern (z.B. Buche) gepflanzt. In den montanen Lagen ist die Fichte eine Halbschattbaumart, in den subalpinen Lagen wird sie zur Lichtbaumart. Im Tiefland ist sie schattenfest. Das Lichtbedürfnis hängt stark von der Wasser- und Nährstoffversorgung ab. Fichten, die zu rasch freigestellt werden, können unter Rindenbrand leiden. Die Fichte ist akut durch den Buchdrucker (Ips typographus) gefährdet, der in der Regel an die geschwächten Bäume kommt und dessen Larven zwischen Rinde und Holz seine horizontalen und vertikalen Gänge baut. Die Fichte vertrocknet allmählich. Eine vom Käfer befallene Fichte sollte sofort entnommen und geschält werden. In nicht standortgemäßen Wuchsorten kann die Fichtenblattwespe an den jungen Maitrieben erhebliche Schäden verursachen.

Sonstiges zur Verwendung

Das Splint- und das Kernholz sehen sehr ähnlich aus. Das Holz ist leicht, von hoher Festigkeit und Elastizität, schwindet wenig und ist gut zu bearbeiten. Ohne Holzschutz ist es wenig witterungsbeständig, da es von Pilzen und Insekten befallen wird. Fichtenholz ist ein beliebtes Bauholz, Industrieholz, Energieholz und Faserholz. Für den Innenausbau, im Handwerk, für Konstruktionen, Verschalungen oder Möbel wird es häufig eingesetzt. Das Massenholz schlechthin.

 

Mehr zum Thema

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Sonderbauten aus heimischem Holz

Öffentlicher-Bau-3
Holzturm aus Weisstanne; auf http://www.holz-von-hier.de findne Sie die ID-Nummer des Turmes und dazu die nähere Beschreibung

#holzvonhier

Mehr Sonderbauten in HOLZ VON HIER

  • Die technischem und gestalterischen Möglichkeiten die hier Holz bietet sind noch viel zu wenig bekannt. Wenn das Holz dann „Holz von Hier“ ist, sind solche Sonderbauten best practise Beispiele für optimal klimafreundliches Bauen und nachhaltige Beschaffung.
  • Holz von Hier bietet Kommunen hier Informationen, Beratung und Kontakte zu Lieferanten, Planern und Firmen die nachweislich heimisches Holz verwenden (Holz von Hier Herkunftsnachweis).
  • Für jedes mit HOLZ VON HIER errichtete Sonderbauwerk gibt es eine Urkunde und öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.

Sonderbauten

  • Brücken,
  • Türme,
  • Pavillons,
  • Kirchen, Kapellen
  • Hallen, Ställe
  • Schall-, Sichtschutzwände,
  • Kinderspielplätze,
  • Parkbänke,
  • Kuranlagen,
  • Silos, Behälter,
  • Kunstbauten, Kunst am Bau
  • und … und … und …

Sonderbauten aus aus heimischem Holz der kurzen Wege sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Sonderbauten sind „Vorzeigeobjekte“. Deshalb sollte gerade auch hier die Klimabilanz beachtet werden.

Holz ist ein klimafreundlicher Bau- und Werkstoff. Dies gilt vor allem dann, wenn er aus unseren nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt und kurze Verarbeitungswege hinter sich hat wie bei Holz von Hier. Denn die Hauptursachen für den Klimawandel sind nach der Energieproduktion (mit ca. 24%), der Raubbau an Primärwäldern der Tropen und der Nordhemisphäre, wie z.B. Sibirien oder Kanada (mit ca. 18 bis 25%) sowie der globalisierte Verkehr (mit ca. 14%).

In der aktuellen Klimadebatte wird die Verkürzung von Stoffströmen sowie die Verwendung heimischer Rohstoffe und Produkte bisher eher vernachlässigt. Hier setzt „HOLZ VON HIER“ an und leistet über möglichst enge Schließung von Stoffkreisläufen vom heimischen Wald bis zum Produkt sowie ausschließliche Verwendung von heimischem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und damit Verzicht auf Holz aus Raubbau aus tropischen und borealen Primärwaldgebieten einen wichtigen Betrag zum Klimaschutz.

Einsparpotenziale durch Regionalisierung und Substitution vermeidbarer Stoffströme allein von Holz und Holzhalbwaren liegen in einer Größenordnung, in der politisch in anderen Bereichen umfangreiche Förderprogramme und Kampagnen gestartet werden.

 


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Baumartensteckbrief – Feldahorn

Feldahorn-Header

Feldahorn (Acer campestre) – Überblick

Verwendung: Schnittholz, Furnier, Möbel & Innenausbau, Böden, Interieur/Drechselware, sonstiges (z.B. Instrumentenbau, Werkzeugstile).

Holzeigenschaften: Holz fest, elastisch, hart, mittelschwer, schwindet nur mäßig, glänzt nach dem hobeln. Helles schön gemasertes Holz, rötlich-weiß bis hellbraun. Splint und Kern meist nicht unterscheidbar.

Vorkommen: Europa, Nordafrika, Kleinasien, Kaukasus, Nordpersien. Daher: immer Holz von Hier Zertifikat nachfragen.

Kurzportrait zum Baum

Der relativ niedrige Baum erreicht Höhen von 10 bis 15 m, freistehend selten auch bis zu 25 m und besitzt eine rundliche Krone. Manchmal wird der Feldahorn auch nur ein dichter Busch mit einem mehrstämmigen Aufbau. Der Feldahorn kann Stammdurchmesser bis zu 60 cm erreichen und wird bis zu 200 Jahre alt. Die Rinde ist hellgrau bis braun, die Borke ist annähernd rechteckig gefeldert und die jungen Äste sind oft mit Korkleisten versehen. Die Winterknospen sind eiförmig, bis zu 4 mm groß und von 4 behaarten abdichtenden Schuppen bedeckt. Die gegenständigen Blätter sind sehr viel kleiner als bei den beiden anderen Ahornarten, stumpf eingeschnitten und 3 bis 5 lappig. Aus dem Blattstiel tropft (wie beim Spitzahorn) Milchsaft. Die Herbstfärbung ist auffallend gelb bis goldgelb. Die Blüten werden von Insekten bestäubt (Bienenweide). Sie erscheinen im Mai als 10- bis 20-blütige Rispen. Die Kelch- und Kronenblätter der Blüten sind fast gleich geformt. Die Früchte bestehen aus zwei ovalen Fruchtblättern und stehen im Winkel von 180° zueinander (im Gegensatz zu den anderen Ahornarten). Die Doppelflügelfrüchte (Fruchtreife im September und Oktober) werden vom Wind verbreitet. Der Feldahorn besitzt in der Regel ein Herz-Senkerwurzelsystem und kann dadurch auch Schutthänge und steile Hanglagen sehr gut sichern.

Standortpräferenzen

Das Verbreitungsareal des Feldahorns erstreckt sich über weite Teile von Europa, Nordafrika, Kleinasien, dem Kaukasus und Nordpersien. Er kommt in Eichen-Hainbuchen-Mischwäldern, Buchen- und Auenwälder, im Saum von Gebüschen, Waldrändern und in Hecken vor. Er meidet Berglagen in über 800 m Höhe. Der Feldahorn ist wärmeliebend und bevorzugt Regionen mit nicht zu kalten Wintern, keinen Spätfrösten und viel Sommerwärme. Auf frischen, nährstoff- und basenreichen, oft kalkhaltigen Böden hat er die besten Zuwächse. Der Boden sollte nicht zu trocken aber auch nicht nass sein. In der Hartholzaue wachsend verträgt er auch kurzfristige Überflutungen des Bodens.

Waldbauliche Behandlung

Der Feldahorn wird traditionell als Feldgehölz und Heckenelement gepflanzt. Er ist relativ raschwüchsig und besitzt eine sehr gute Fähigkeit zu Stockausschlägen, weswegen er im Niederwald seinen festen Platz hat. Früher wurde er (wie auch die anderen Ahornarten) als Viehfutter genutzt, indem die Krone geschneitelt wurde, also die jungen Äste regelmäßig abgeschnitten wurden. Der Feldahorn ist als Halbschattbaumart ideal für kleine Lücken im Laubmischwald auf geeigneten Standorten. Im Bestand kann er schnell und geradschaftig nach oben gezogen werden, sollte aber nicht zu eng an anderen Laubbäumen stehen. Eventuell wird anfangs eine verstärkte Pflege benötigt, damit er nicht in mehreren Stämmchen hoch wächst. Starke und gerade gewachsene Feldahorn-Stämme sind gefragte und selten angebotene Hölzer. Der Feldahorn ist ein robustes Gehölz und wird nur von sehr wenigen Krankheiten befallen. Vergleichsweise häufig dagegen sind Gallbildungen von Gallmilben auf der Blattoberseite, die meistens rötlich gefärbt sind und die Form von kleinen Hörnern haben.

Sonstiges zur Verwendung

Der Feldahorn besitzt ein helles und schön gemasertes Holz, welches auch mit einem rötlich-weißen bis hellbraunen Farbton vorkommen kann. Es ist das dunkelste Holz unter den einheimischen Ahornarten. Es ist fest elastisch, sehr hart, mittelschwer, schwindet nur mäßig und glänzt nach dem Hobeln. Das Splintholz ist in der Regel nur schwach vom Kernholz abgesetzt. Das Holz wird bei Tischlern und Drechslern geschätzt. Gut gemaserte Stämme werden auch zu Furnieren verarbeitet. Die Holzkohle aus Feldahornholz besitzt eine sehr hohe Qualität, das Holz selbst hat einen guten Brennwert. Die starken Äste werden für Werkzeugstiele verwendet.

 

Mehr zum Thema

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