holzvonhier

Globales Denken erfordert regionales Handeln.


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Waldverlust in den Tropen ungebremst

Waldzerstörung

In der letzten Ausgabe des Holzzentralblatt ließ sich eine Zusammenfassung des FAO Waldberichtes lesen. Die Aussagen sind einerseits nicht überraschend, gleichzeitig aber doch aufschlussreich.

So wird nüchtern konstatiert, dass es weltweit in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwar einen Zuwachs an Waldfläche von 110 Mio. ha gegeben hat, aber gleichzeitig auch einen Verlust von Primärwaldfläche von 160 Mio. ha. Das heißt, insgesamt hat die Waldfläche weltweit abgenommen. Das ist das eine Ergebnis: Trotz aller Schutzbemühungen geht immer noch kontinuierlich Wald verloren. Ein anderes aufschlussreiches Ergebnis aber ist die Art und die geografische Lage der Wälder, die zurückgehen.

Während Waldflächenzunahmen vor allem in den temperierten Wäldern (in der Regel bewirtschaftete Wälder, vor allem in entwickelten Regionen und Wirtschaftsnationen) zu verzeichnen sind, sind von Waldverlusten vor allem tropische Wälder betroffen. In aller Regel sind dies Urwälder. An diesem Trend hat auch keine Zertifzierung bisher nennenswert etwas geändert. An tropischen Urwäldern gingen in Südamerika 60 Mio. ha, in Afrika und Asien jeweils 30 Mio. ha verloren. Das hat verschiedene Gründe, aber die Nachfrage nach billigem Biosprit aus Palmöl, nach Tierfutter aus Soja aber auch nach Tropenholz sind maßgebliche Auslöser.

Unterm Strich bedeutet das, dass artenarme Plantagen zugenommen haben während extrem artenreiche Naturwälder abgenommen haben. Diese Tatsachen bleiben bei einer rein quantitativen Bilanzierung und der Hervorhebung von Waldzunahmen (vor allemin China!) in der Regel außer Betracht. Wald ist eben nicht gleich Wald.

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Sägefähiges Rundholz : zuerst an heimische Sägewerke

#holzvonhier-Rundholz an Waldstraße-1

Rundholz an der Waldstraße gelagert zur Abholung durch Sägewerk, http://www.bit.ly/hvh-Betriebe.

#holzvonhier-Produkte

Zusammenhalt in den Regionen – Holz von Hier: „Heimisches Rundholz zuerst an heimische Sägewerke!“

In der Waldstrategie 2020 der Bundesregierung heißt es im Handlungsfeld 3: „… der steigende inländische (Rundholz)Holzbedarf soll … überwiegend aus heimischer Erzeugung …. gedeckt werden“. Das erfordert den Zusammenhalt aller Beteiligten in der Stoffstromkette bis hin zu verantwortlichen Kunden.

Heimische Sägewerke brauchen den Rohstoff:

Die Waldfläche wie der Holzvorrat sind in Deutschland und Europa in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Trotzdem wird für alle Unternehmen der Holzindustrie die Rohstoffversorgung kontinuierlich schwieriger. Vier Hauptfaktoren dafür sind:

(1) Konkurrenz mit der energetischen Nutzung

Heute wird bereits genauso viel Holz verbrannt wie stofflich genutzt. Allein 20 Mio. m3 Scheitholz landen in Kaminen (nicht mitgerechnet Hackschnitzel). Volkswirtschaftlich und fürs Klima ist Verbrennung von sägefähigem Rundholz nicht sinnvoll. Holz von Hier setzt sich deshalb für „Gestaltete Bioenergie“ ein. Was das genau bedeutet dazu wird in unserem Blog zu einem späteren Zeitpunkt in einer Serie berichtet.

(2) Rundholzexporte

Rundholz aus allen Besitzformen geht ohne weitere Bearbeitung ins Ausland. Dadurch verlieren heimische Betriebe ihre Rohstoffgrundlage und der Staat verliert Steuereinnahmen durch die Wertschöpfungsverluste in der Volkswirtschaft. Dabei sind Exporte nicht automatisch rentabler. Höhere Transaktionskosten, andere Vermessungssysteme usw. fressen den Gewinn für Waldbesitzer oft auf, was auf dem Konto landet ist oft weniger als gedacht. Holz von Hier informiert in seiner Kommunikation über diese Thematik, was oft nicht einfach ist, denn natürlich sind die Anbieter frei wohin Sie ihr Holz verkaufen wollen. Gerade öffentliche Rundholzanbieter wie der Staatsforst und Kommunen haben hier natürlich auch Vorbildfunktion und wären bzw. sind prädestiniert für regionalen Rundholzverkauf. Letztlich entscheidet aber der End-Kunde welche Wege das Holz geht. Holzprodukte mit Holz von Hier Herkunftsnachweis zertifizieren die kurze Wege im Holzprodukt.

(3) Faktisch nicht nutzbare modellierte Potenziale

Neuere Rohholz-Potenzialstudien haben enorme Vorräte im Bereich stehenden Rundholzes dargestellt. Hierauf basierend wurden in den vergangenen Jahren bereits größere Investitionsentscheidungen getroffen und auch Subventionen in Europa verteilt. Allerdings liegen große Anteile dieser prognostizierten Rundholzmengen im Bereich des Kleinprivatwaldes. Diese sind jedoch nicht frei auf dem Markt verfügbar, da deren Mobilisierung sich kaum mit Marktmechanismen steuern lässt.

(4) Rundholzpreise

Durch vielfältige Ursachen und Auslöser sind die heimischen Rundholzpreise in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Diese gestiegenen Kosten, die einen hohen Anteil der Produktionskosten gerade bei Sägewerken ausmachen, können die heimischen Säger kaum in der Verarbeitungskette an die nächste Stufe weitergeben, da sie mit einem internationalen Schnittholzmarkt konkurrieren müssen. Das bringt vor allem auch mittelständische Betriebe zunehmend unter Druck. Laut Studien von Umweltverbänden senkt beispielsweise illegal (oft in Naturschutzgebieten der Tropen und in borealen Gebieten) geschlagenes Holz weltweit den Schnittholzpreis um bis zu 16%. Mit diesem Weltmaktpreis für Schnittholz haben dann heimische Betriebe zweifach zu kämpfen. Holz von Hier entlastet Betriebe der Kette in diesem internationalen, sich auch negativ auf die Natur auswirkenden, Preiskampf am Anfang der Stoffstromkette, denn es zertifiziert die kurzen Wege im Stoffstrom.

Der Kunde von Holzprodukten bekommt von diesem weltweiten Stoffströmen und ihrem auch für die Umwelt fatalen Preiskampf kaum etwas mit, denn beispielsweise an einem Holzhaus machen die Rohstoffkosten oft nur den geringsten Anteil der Kosten aus. Und ob es Holz unsicherer Herkunft ist oder heimisches Holz der kurzen Wege, ist im Endprodukt für den Kunden im Geldbeutel nicht oder kaum zu spüren. Kunden müssen allerdings gezielt nach einem Nachweis nach Holz von Hier nachfragen, sonst werden automatisch die gegenwärtigen Hauptstoffströme gefördert. Es ist für Klima und Umwelt eben nicht egal, woher das Holz kommt.

 

 


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Schnittholz: auf Holz von Hier Nachweise achten

#holzvonhier-schnittholz-1
Schnittholz heimischer Sägewerke; http://www.bit.ly/hvh-Betriebe

#holzvonhier-Produkte

Heimisches Schnittholz: für heimische Produkte!

Wie in anderen Produktbereichen auch ist der Schnittholzmarkt heute international. Stoffströme rund um den Erdball sind auch beim Schnittholz und Holzhalbwaren heute nicht selten. Deshalb ist es gerade bei Schnittholz und Holzhalbwaren auch wichtig auf den Herkunftsnachweis „Holz von Hier“ zu achten der konsequent kurze Wege im gesamten Stoffstrom zertifiziert.

Weltweit und Europaweit gibt es Schnittholzüberproduktion

Weltweit gibt es eine Schnittholzüberproduktion. Laut FAO werden zudem weltweit etwa 9 Mio. m3 Holz produziert wird, deren Verbleib unklar ist (FAO 2009-2011). Etwa 54% der Weltschnittholzproduktion gelangt in den Außenhandel – „Stoffströme rund um den Erdball“. Europa produziert jährlich 29 Mio. m3 Schnittholz. Das ist mehr als in Europa verbraucht wird. Diese europäische „Überproduktion“ geht auf Länderebene vor allem auf die Russische Föderation und Schweden zurück. Deren Schnittholzproduktion landet zu 75% (Schweden) bis 85% (Russische Föderation) im Export. Diese Schnittholzüberproduktion drückt die Schnittholzpreise konsequent.

Dagegen muten die deutschen Schnittholzexporte mit 9,8 Mio. m3 eher klein an. Dennoch: Deutschland ist einer der „Big 5“ …

5. größter Schnittholz-Produzent der Welt.

Die 5 Länder mit der größten Schnittholzproduktion sind 1. USA, 2. Kanada, 3. China, 4. Brasilien und 5. Deutschland (20,7 Mio. m3). In Europa ist Deutschland in der Schnittholzproduktion führend.

4. größter Schnittholz-Verbraucher der Welt.

Die 5 Länder mit dem größten Schnittholzverbrauch sind 1. USA, 2. China, 3. Brasilien, 4. Deutschland (16,5 Mio. m3) und 5. Kanada. Etwa 80% des in Deutschland produzierten Schnittholzes wird auch hier verbraucht.

4. größter Schnittholz-Exporteur der Welt.

Die 5 größten Schnittholzexporteure sind: Kanada, Russische Föderation, Schweden, Deutschland und Österreich.

2. größter Schnittholz-Importeur der Welt.

Die 5 Länder des größten Schnittholz-Imports sind China, Deutschland, Japan, Italien, England.

Europa weltweit Spitzenreiter der Produktion.

Der Europäische Markt ist mit 121,6 Mio. m3 Jahresproduktion der größte Produktionsmarkt für Schnittholz weltweit und Europa hat die größte Schnittholz-Außenhandelsbilanz weltweit. Deutschland ist in Europa der größte Schnittholzproduzent.

Rein rohstofflich gesehen könnte Deutschland den inländischen Bedarf an Schnitthlz mit der inländischen Produktion überwiegend selbst decken.  

Daten aus FAO Berichten 2009-2011, mehr und zugehörige Daten und Tabellen siehe http://www.holz-von-hier.de.

Mehr Infos in der Blogserie #holzvonhier-Produkte

 

 

 


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Heimische Holzwirtschaft

#holzvonhier-Holzwirtschaft im Sägewerk

Heimische Sägewerke sind das Rückgrat einer klima- und umweltfreundlichen Holzwirtschaft; http://www.bit-ly/hvh-Betriebe.

#holzvonhier-Holzwirtschaft

Heimische Holzwirtschaft: stark, sympathisch, verantwortungsvoll

Seien wir stolz auf unsere heimischen produzierenden Betriebe !

Deutschland ist ein Dienstleistungsland und hat einen der EU Spitzenplätze in Branchen wie Kommunikation usw. Doch es muss auch immer wieder gesagt werden, nur wer noch selbst produziert, hat die Verantwortung für Umweltentlastung, Verbraucherschutz und die Gesundheitsbelastung durch Produktion und Produkte auch selbst in der Hand. Verlagerung der Produktion heißt immer per se weniger Kontrolle und weniger oder andere Umwelt- und Sozialstandards als die in Deutschland und Europa festgelegten.

#holzvonhier-holzwirtschaft - in einem Sägewerk

Die Struktur heimischer Sägewerke ist gerade in Deutschland immer noch sehr vielfältig. Diese Vielfalt schafft Sicherheit und Handlungsspielraum in den Regionen; http://www.bit.ly/hvh-Betriebe.

Heimisches Schnittholz und Bauholz

Die deutschen Sägewerke sind das Rückgrat einer klima- und umweltfreundlichen Holzwirtschaft. Ohne ihr Schnittholz hat das Holz in weiter verarbeiteten Produkten oft lange Transporte hinter sich. Die heimischen Holzbe- und Holzverarbeitenden Betriebe im Netzwerk Holz von Hier stehen für Versorgung mit einer Fülle an qualitativen Holzhalbwaren und Holzprodukten. Heimisches Bauholz, Schnittholz und Holzhalbwaren stehen für Qualität, Produktviefalt, Innovationen und optimale klimafreundlichkeit. Gute Ausbildung, Erfahrung, hohe Leistungsbereitschaft sind Stärken heimischer Betriebe an sich. Die Vielfalt der Holzbe-/verarbeitenden Strukturen ist gerade bei uns noch sehr hoch. Das bringt auch für den Kunden Sicherheit und Flexibilität.

#holzvonhier-holzwirtschaft-bei einem Fensterbauer

Filmdreh für einem BR Life-Beitrag bei einem Netzwerkbetrieb; http://www.bit.ly/hvh-Betriebe

Das Engagement der beteiligten Betriebe

Den Betrieben, die Produkte mit dem Zertifikat Holz von Hier herstellen, ist Klima- und Umweltschutz ein echtes Anliegen. Der Anteil an Produkten, die Unternehmen als Holz von Hier-Produkte beziehen und vermarkten können, ist unterschiedlich, je nach Branche und Betrieb. Heute ist bei den allermeisten Holzprodukten auf dem Deutschen und Europäischen Markt die Herkunft des Holzes nicht nachverfolgbar. Wenn heute Holz verwendet wird, heisst das noch lange nicht, dass es heimisches Holz der kurzen Wege ist. Beim Holz sind wie bei anderen Produkten auch die Stoffströme heute oft international und mit langen Transportwegen verbunden. Das kann man oft gar nicht glauben, wo doch der Wald quasi vor der Haustüre wächst. Neue Studien zeigen aber, das in Europa und Deutschland nur noch in 30% der Holzprodukte auf dem Markt auch Holz enthalten ist, das in deutschen bzw. europäischen Wäldern gewachsen ist.

Genau deshalb wurde das Label HOLZ VON HIER (mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt) entwickelt, um besonders klima- und umwelfreundliche Holzprodukte der kurzen Wege aus nachhaltiger Waldwirtschaft auszeichnen zu können.

Deshalb zertifiziert das Label Holz von Hier auch nicht den Betrieb, sondern immer das konkrete Produkt. Ohne den Holz von Hier Herkunftsnachweis ist ein Produkt kein Holz von Hier zertifiziertes Produkt.

Kunden müssen also bei einem Betrieb Ihrer Wahl immer nach einem Herkunftsnachweis und Zertifikat HOLZ VON HIER für das konkrete Produkt fragen das sie kaufen. 

Ohne einen solchen Nachweis können sie nicht sicher sein woher das Holz stammt. Die Mitgliedschaft der Betriebe in der Initiative und im Netzwerk Holz von Hier sagt aus, dass diese Firmen die Ziele von Holz von Hier mit tragen.  Der Nachweis für den Kunden ist das produktbezogene Holz von Hier Zertifikat.

#holzvonhier-holzwirtschaft-bei einem Sägewerk

Filmen des Stoffstromes. Den Beitrag können Sie ansehen unter http://www.holz-von-hier.de; http://www.bit.ly/hvh-Betriebe

Klima- und Umweltschutz mit Marktmechanismen umsetzen

Natürlich wollen und müssen Betriebe ihre Produkte auf dem Markt optimal anbringen, nur das schafft und erhält letztlich die Arbeits- und Ausbildungsplätze, die sie bei uns bereitstellen und die Wertschöpfung in den Regionen, von der alle profitieren.  Aber alle Netzwerkunternehmen von Holz von Hier eint das Bestreben, diesen Anteil an Holz von Hier kontinuierlich zu steigern. Holz von Hier ist überzeugt davon, dass Klimaschutz und Umweltschutz in einer globalisierten Welt letztlich und immer stärker vor allem durch Marktmechanismen umgesetzt werden muss, die politische Vorgaben ergänzen und setzt hier Anreize, die sich entlang der gesamten Verarbeitungskette entfalten können.

Das Netzwerk aus Lieferanten, Herstellern und Verarbeitern von Produkten mit Holz von Hier wächst stetig. Dabei sind die beteiligten Betriebe in einem echten Netzwerk miteinander verbunden, denn ein Unternehmen kann nicht als einzelner Betrieb isoliert Holz von Hier umsetzen oder Zertifikate ausgeben, ohne von einem Lieferanten Holz oder Produkte zu beziehen, der ebenfalls Mitgliedsbetrieb ist. Dies verbindet die Unternehmen in kurzen Wegen entlang der gesamten Verarbeitungskette. Dies ist anders als bei anderen Zertifizierungssystemen. Das ist eine Herausforderung auf der einen Seite, fördert aber auch die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den Unternehmen und stärkt somit die Einheit der gesamten Branche.

#holzvonhier-holzwirtschaft-bei einem Betriebe für Innenausbau

Eine der Arbeitsgruppen im Netzwerk Holz von Hier bei einer Besprechung; http://www.bit.ly/hvh-Betriebe

Bald mehr zum Thema Holz von Hier Holzprodukte

 


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Klimawandel schlimmer als gedacht

Wieder einmal schlägt der Weltklimarat Alarm!

Man könnte sich fragen, wie oft er das eigentlich noch tun muss. Anscheinend ist den meisten politischen Verantwortlichen der Ernst der Lage immer noch nicht bewußt.
Die Chronik der internationalen Klimaverhandlungen liest sich eher wie eine Kette an Versagen und Misserfolgen.

Klimaverhandlungen

Aber wer ist eigentlich verantwortlich? Die Suche nach Verantwortlichen gestaltet sich eher schwierig. Ist es die Politik, die versagt? Sind es Unternehmen, denen die Gewinnmaximierung über die Nachhaltigkeit geht? Sind es Konsumenten und damit letztlich wir alle, die mit den kleinen Entscheidungen des täglichen Lebens alles antreiben?

Sicherlich von allem etwas. Die Frage ist, wo dies hinführt und was der Ausweg ist. Hier lohnt vielleicht ein kurzer Blick auf die Ursachen des Klimawandels:

an erster Stelle steht hier mit 24% der Energiehunger, also die Produktion und Nutzung von Energie. Hier hat jeder einzelne ebenfalls Einfluss, nicht nur über den Energieverbrauch für Heizen, Strom oder Mobilität, sondern auch über einen gezielten Einkauf von Produkten, die energiearm produziert worden sind. Diese versteckten Umweltwirkungen spielen für die Gesamtbilanz eine große Rolle.

an zweiter Stelle steht mit 18-25% die Zerstörung von Urwäldern weltweit – in den Tropen wie auch in den nordischen Breiten. Produkte aus solchen Hölzern meiden ist eine Möglichkeit, die jeder nutzen kann.

an dritter Stelle steht mit 14% der globalisierte Verkehr. Auch hier übt jeder Einfluss aus über die Art der eigenen Mobilität wie auch über die versteckte Transportbelastung in Produkten. Angesichts des globalisierten Handels gibt es hier großes Einsparpotenzial!

Bei Holzprodukten kann man hier auch einen Nachweis nach Holz von Hier achten, der transportarme Produktion entlang der gesamten Verarbeitungskette garantiert. Bei anderen Produkten muss man hier nachfragen, seien es regionale Produkte bei Lebensmitteln oder andere Güter jeder Art. Nachfragen lohnt sich immer und gibt überhaupt erst Anreize für Unternehmen in der Verarbeitungskette, an bestehenden Warenströmen etwas zu ändern.

Fazit? Es gibt viel zu tun – packen wirs an! Denn es bleibt keine Zeit, sich auszuruhen, keine Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken aus einem Gefühl der Ohnmacht, keine Zeit zu zweifeln und die Verantwortung anderen zu überlassen. Das größte Experiment der Menschheit hat längst begonnen. Wir müssen alle dazu beitragen, dass dieses Experiment nicht scheitert!